Gefängnisausbruch mit Geiselnahme in Justizanstalt Simmering vereitelt

In Wien-Mariahilf wurde ein 72-Jähriger Pensionist getötet.
In Wien-Mariahilf wurde ein 72-Jähriger Pensionist getötet. ©APA
Vor rund drei Wochen soll ein geplanter Gefängnisausbruch mit Geiselnahme in der Justizanstalt Simmering in Wien vereitelt worden sein. Wenige Tage danach gelang jenem 37-jährigen Insassen die Flucht, der im Anschluss den Vater seiner Ex-Freundin erstochen haben soll.
Pensionist getötet: Häftling als Tatverdächtiger

Das berichtete die ORF-Sendung “Wien heute” am Freitagabend. Dieser Fall wird aktuell von einer Untersuchungskommission des Justizministeriums geprüft, Ergebnisse sollen nächste Woche vorliegen.

Zu dem vereitelten Gefängnisausbruch sagte der Leiter der Vollzugsdirektion Peter Prechtl in der Sendung: “Wir sind ständig mit solchen Dingen konfrontiert (…) dass Häftlinge planen, wie sie flüchten können.” Ein Beamter habe im Nachtdienst ein Gespräch von zwei Insassen belauscht und darauf reagiert. Entsprechende Sicherheitsmaßnahmen wurden gesetzt, ein Insasse sei in eine andere Anstalt verlegt worden, so Prechtl zu “Wien heute”.

Die Beamten, die beim gelungenen Häftlingsausbruch falsch gehandelt haben, müssen mit einem Disziplinarverfahren rechnen. 2012 gab es österreichweit bisher zwei Gefängnisausbrüche und vier Fluchten.

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