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Gaulhofer Vorarlberg plant Expansion

Die Vorarlberger Gaulhofer GmbH, ein in Mäder ansässiges Tochterunternehmen des steirischen Fenster- und Türenherstellers Gaulhofer, will heuer stärker als die Unternehmensgruppe wachsen.

Dies meldete der Vorarlberger Wirtschaftspressedienst in seiner heutigen Online-Ausgabe. Für 2003 werde trotz rückläufigem Branchentrend nach eigenen Angaben beim Werksumsatz ein Plus von fast sechs Prozent auf rund 23 Mio. Euro angepeilt. Die Gaulhofer-Gruppe visiere rund drei Prozent Wachstum an.

Grund für die Steigerung am Vorarlberger Standort seien überdurchschnittliche Zuwachsraten bei Kunststofffenstern in Österreich, Deutschland und der Schweiz, so Geschäftsführer Gerold Vonbank. Die Gaulhofer GmbH ist mit dem dazugehörenden Werk Pichl in Oberösterreich für die Entwicklung und Produktion von Fenstern und Türen aus Kunststoff sowie Haustüren aus Aluminium zuständig. Auf den Bereich Holzfenster, Holz-Aluminiumfenster sowie Haustüren aus Holz ist innerhalb der Gruppe die DI Gaulhofer GmbH in Frohnleiten mit einem Werk in Übelbach bei Graz und einer Niederlassung in Wien konzentriert.

In den vergangenen zehn Jahren sei das Holzfenster wegen aufwendigerer Wartung und höherer Kosten unter Druck gekommen, hieß es. Gaulhofer habe diesem Trend mit der Einführung des Holz-Aluminiumfensters im privaten Wohnbau zu begegnen versucht. Derzeit liege der Marktanteil bei Holz- und Holz-Aluminiumfenstern bei 40 Prozent. Bei Gaulhofer seien die Umsatzanteile in diesem Segment etwa gleich groß, so Vonbank. Dennoch sei das steirische Werk Übelbach wegen nicht so starker Nachfrage nach Holzprodukten zuletzt verkleinert und stärker automatisiert worden.

Dass Gaulhofer als Betrieb im Baunebengewerbe nicht so stark von der schwachen Konjunktur betroffen sei, hänge mit der Konzentration auf Produkte in der oberen Preisklasse zusammen. „In Deutschland haben wir einen Rückgang im Wohnbau von mehr als 45 Prozent in den vergangenen sechs Jahren erlebt,“ so Vonbank, „Der Markt hat vor allem im Mengenbereich verloren.“ Deshalb treffe die schlechte Wirtschaftslage vor allem Hersteller im mittleren Preissegment, die „Hochpreis- und die Schnäppchenanbieter“ hätten profitiert.

Gaulhofer liefert rund 40 Prozent seiner Produkte über Vertriebsniederlassungen nach Deutschland und in die Schweiz. Im Ausland verfügt das Unternehmen über 340 Fachhändler, in Österreich sind es rund 250. Die Gaulhofer GmbH befindet sich wie die DI Gaulhofer GmbH im Besitz der Gaulhofer Industrie-Holding GmbH, die über eine Stiftung wiederum der Familie Gaulhofer gehört. In Vorarlberg beschäftigt die Gaulhofer GmbH 120 Mitarbeiter, im dazugehörigen Werk in Pichl sind es 50. Auf Grund saisonaler Schwankungen in der Produktion belaufe sich der Anteil des Leasing-Personals auf rund zwölf Prozent.

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