Gastro-Zuwachs am Wiener Naschmarkt mit Italo-Flair

Visualisierung vom "Kleinen Haus der Kunst" am Wiener Naschmarkt.
Visualisierung vom "Kleinen Haus der Kunst" am Wiener Naschmarkt. ©Michael Stor
Mit der Wiedereröffnung der Lokale bekommt Wiens Gastronomie Zuwachs: Die DOTS Group von Unternehmer Martin Ho haucht dem Art-Déco-Bau am Naschmarkt neues kulinarisches Leben ein und eröffnet das "404 - Don't Ask Why".
Novomatic-"Forum" wechselt Besitzer

Im ehemaligen Verkehrsbüro-Gebäude am Wiener Naschmarkt, das später jahrelang der Novomatic gehört hat, wird künftig die Dots Group des Szenegastronomen Martin Ho kochen.

Das erklärte der neue Eigentümer des Objekts, der Projektentwickler LNR Development, am Samstag in einer Aussendung. Für rund 25 Mio. Euro hatte der Glücksspielkonzern Novomatic sein "Forum"-Gebäude an LNR verkauft.

Neues Lokal der DOTS Group eröffnet im Kleinen Haus der Kunst

Unter dem Namen "404 - Don't Ask Why" werde nach Umbauarbeiten schon im Mai ein Ganztageslokal eröffnen. Über Details des Pachtvertrags sei Stillschweigen vereinbart worden. Die Pläne für die kulturelle Nutzung sollen voraussichtlich Anfang Juni 2021 finalisiert sein. Unter dem Namen "Kleines Haus der Kunst" (KHK) soll das Gebäude gegenüber der Secession der Kultur einen öffentlich zugänglichen Raum bieten.

Das Art-Déco-Gebäude war 1922 bis 1923 von den Otto-Wagner-Schülern Hermann Aichinger und Heinrich Schmid errichtet worden. 2007 hatte Novomatic die frühere Zentrale des Verkehrsbüros laut dem Branchendienst immo7 News um rund 10 Mio. Euro erworben. Vorigen Sommer wurde bekannt, dass sich Novomatic von ihrem "Forum"-Gebäude trennen will. Zur Veräußerung habe man sich im Hinblick auf die Ausrichtung auf das Kerngeschäft entschlossen, hieß es im Februar zur APA.

Über LNR Development

Die 2011 gegründete LNR Development hat im Wohnimmo-Segment nach Eigenangaben bisher 60.000 Quadratmeter Fläche mit einem abgeschlossenen Projektvolumen von 300 Mio. Euro realisiert. Dadurch entstanden 500 neue Wohneinheiten.

Aktuell seien 600 Wohneinheiten in Errichtung, das laufende Projektvolumen betrage über 400 Mio. Euro. Seit 2015 widme man sich verstärkt Projekten in der Bundeshauptstadt und fördere kulturelle Initiativen mit Fokus auf multinationalem Austausch.

(APA/Red)

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