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"Future Cinema" im Schikaneder

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Startschuss für die Zukunft der österreichischen Programmkinos: Das Wiener Underground-Lokal Schikaneder beginnt am 1. September mit dem neuen Projekt „Future Cinema“.

Das Schikaneder stellt drei Tage lang vor, wie die Einbindung der Kinoleinwand in interdisziplinäre Veranstaltungen aussehen wird. Neben Schwerpunkten wie Non-Stop Cinema, Cinetheater oder interaktiven Kunstprojekten spielt auch die so genannte New Director’s Lounge eine zentrale Rolle, sagte Programmchef Raimund Liebert der APA.

Bisher haben der Lokalbetrieb und das Kino größtenteils getrennt voneinander funktioniert, selten wurden die Bereiche vermischt. Nicht nur das soll sich in Zukunft ändern. Im Rahmen des „Schikaneder Opening“-Wochenendes werden am Freitag im Kino die Off-Theaterproduktion „The Naked Punch“ und die Okto-Sendung „Senf TV“ präsentiert, während in der Lokal-Auslage Skulpturen des Salzburger OFF-Mozart-Festivals von der Künstlerin Eva Heitzinger ausgestellt werden.

Heitzinger – als „Featured Artist“ an allen drei Tagen mit dabei – ist am Samstag mit einem Kurzfilmprogramm präsent, davor wird die Reihe „Festivals in Review“ mit einem „Best Of“ des größten österreichischen Kurzfilmfestivals Vienna Independent Shorts eröffnet. Dazu gibt es auch wieder „The Naked Punch“ und einen Auftritt der DJ/VJ-Künstlerin Evatronica. Am Sonntag präsentiert das Low-Budget-Festival Ohne Kohle im Rahmen von Non-Stop Cinema ein „Best Of“ des heurigen Programms, und die New Directors Lounge feiert ihren Auftakt mit dem Badener Regisseur Irfan Rehman.

Diese Schwerpunkte stellen nur einen Teil dessen dar, was „Future Cinema“ bedeute, so Liebert zwei Monate vor dem 100. Geburtstag des Schikaneder im November. Schon 1996 habe sich das Kino mit der Erweiterung um einen alternativen Lokalbetrieb und mit der Programmierung von Filmen ohne regulären Verleih als Vorreiter positioniert. Nun, im Jahr 2006, sehe das Geschichtenerzählen im Kino wieder vollkommen anders aus – dem wolle man Rechnung tragen, sagte Liebert.

Auch klassisch-narrative Spielfilme wie „Kotsch“ von Helmut Köpping oder – kurz vor der Nationalratswahl – „Haider lebt“ von Peter Kern finden im Schikaneder weiterhin Platz, wichtiger ist aber laut Konzept künftig „der persönliche Austausch zwischen Kulturschaffenden und Publikum“. Projekte „an der Schnittstelle zwischen Film und Medienkunst“ bzw. Transdisziplinäres zwischen bildender Kunst, Theater, Fernsehen, Internet, Performance und Musik sollen im Schikaneder demnach Raum finden. Und wenn dann bis nächsten Sommer technisch und architektonisch aufgerüstet wird, stehen den teils etablierten und meistens noch nicht etablierten Künstlern auch die geeigneten Rahmenbedingungen zur Verfügung.

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