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Fußball-EM: Österreicher mit Lob für Niederlande

Fußball-EM: Eine Niederlage setzte es für Österreich gegen die Niederlande.
Fußball-EM: Eine Niederlage setzte es für Österreich gegen die Niederlande. ©APA/AFP/POOL/JOHN THYS
Lob für die Niederlande gab es nach dem zweiten Fußball-EM-Spiel des ÖFB-Teams von österreichischer Seite. "Sie waren fußballerisch auf einem höheren Niveau als wir, deshalb haben sie verdient gewonnen", so Marcel Sabitzer.
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Die Hoffnung auf eine EM-Überraschung gegen den Gruppenfavoriten ist für Österreichs Fußball-Teamspieler nicht in Erfüllung gegangen. Beim 0:2 am Donnerstag in Amsterdam gegen die Niederlande waren die ÖFB-Kicker von einem Erfolgserlebnis weit entfernt und mussten danach die Überlegenheit des Gegners eingestehen. "Sie waren fußballerisch auf einem höheren Niveau als wir, deshalb haben sie verdient gewonnen", bilanzierte Marcel Sabitzer.

EM: Baumgartner mit positiven Worten über Niederlande

Auch Christoph Baumgartner hob die Qualitäten der Niederländer hervor. "Sie haben auf manchen Positionen absolute Weltklassespieler, das muss man neidlos anerkennen. Wenn man da etwas holen will, muss man halt aus Halbchancen Tore machen", betonte der Hoffenheim-Profi.

ÖFB-Baumgartner: "Absolut chancenlos waren wir nicht"

Mehr als Halbchancen waren für die ÖFB-Auswahl am Donnerstag auch nicht drin. "Ich glaube schon, dass wir die eine oder andere Möglichkeit gehabt haben. Absolut chancenlos waren wir nicht. Aber gerade in einer Phase, in der wir ein bisschen mehr Druck gemacht und besser die Räume gefunden haben, haben sie uns mit dem 2:0 den Stecker gezogen", sagte Baumgartner.

Österreich-Spieler gab Probleme zu

Der Niederösterreicher gab Probleme im ÖFB-Offensivspiel zu. "Wir haben es zu wenig geschafft, zwingend in die Box zu kommen, hatten nicht die perfekte Abstimmung. Gregerl (Anm.: Michael Gregoritsch) und ich sind manchmal gleichzeitig auf die Zehnerposition gekommen. Wir müssen uns ankreiden lassen, dass uns ein bisschen die Tiefe gefehlt hat", erklärte Baumgartner.

EM: Lainer über Niederlande

Auch Stefan Lainer zeigte sich selbstkritisch. "Insgesamt hat nach vorne die Durchschlagskraft und vielleicht ein bisschen die Tiefe gefehlt", analysierte der Salzburger und zog ebenfalls den Hut vor der Leistung der Niederländer. "Jeder von uns hat 100 Prozent auf dem Platz gelassen, aber man muss sagen, dass sie am Ende um ein Alzerl mehr Qualität gehabt haben. Jeder war bemüht, aber es hat ein bisschen die Qualität im eins gegen eins gefehlt."

Lainer-Stellungnahme zu Arnautovic

Möglicherweise wäre die Partie mit Marko Arnautovic anders gelaufen, vermutete Lainer. "Natürlich hat uns ein Spieler wie er gefehlt, der in gewissen Situationen Überzahl schaffen kann. Aber das darf keine Ausrede sein."

Durch das Ergebnis von Amsterdam und den vorangegangenen 2:1-Sieg der Ukraine über Nordmazedonien benötigt Österreich am Montag in Bukarest gegen das Team von Andrij Schewtschenko einen Sieg, um die Gruppe auf Platz zwei abzuschließen und sicher ins Achtelfinale einzuziehen. Bei einem Remis wäre man Dritter, hätte aber mit vier Punkten sehr gute Chancen auf die Teilnahme an der K.o.-Phase.

ÖFB-Lainer: Absage an Rechenspiele

Möglicherweise geht es sich für Rot-Weiß-Rot sogar mit einer Niederlage aus. Lainer möchte sich aber nicht an Rechenspielen beteiligen. "Egal, ob der dritte Platz reicht oder nicht - wir wollen gegen die Ukraine auf Sieg spielen."

So wie der Gladbach-Profi sprach auch Aleksandar Dragovic im Zusammenhang mit dem Ukraine-Match von einem Finalspiel. "Wir wissen, dass wir jetzt noch eine Schippe drauflegen müssen", beteuerte der Innenverteidiger. Zwar habe gegen die Niederlande oft der letzte Pass gefehlt und man habe nicht konsequent auf den Abschluss gespielt. "Dennoch glaube ich, dass wir auf die 90 Minuten aufbauen können. Wir brauchen aber nicht stolz zu sein, wir haben 2:0 verloren", meinte Dragovic.

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(APA/Red)

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