Fusion von HGM und Haus der Geschichte vom Tisch

Das HGM wird nicht mit dem Haus der Geschichte Österreichs verknüpft.
Das HGM wird nicht mit dem Haus der Geschichte Österreichs verknüpft. ©APA/HERBERT NEUBAUER
Die Bundesheergewerkschaft sprach sich für den Verbleib des HGM im Pouvoir des Verteidigungsministeriums aus. Eine Fusion mit dem Haus der Geschichte Österreich, wie von den NEOS vorgeschlagen, ist somit hinfällig.
"Gravierende Mängel" geortet
Rechtsextremismus-Vorwurf

Nach dem durchaus kritischen Bericht der Evaluierungskommission zum Heeresgeschichtlichen Museum, der am Montag veröffentlicht wurde, hatten die NEOS mit der Idee aufhorchen lassen, die Institution mit dem Haus der Geschichte Österreich zu fusionieren und am jetzigen HGM-Standort anzusiedeln.

Gewerkschaft will HGM beim Heer halten

Die Bundesheergewerkschaft verwahrte sich nun am Freitag gegen diesen Vorschlag und plädierte für den Verbleib des Museums im Pouvoir des Verteidigungsministeriums (BMLV).

"Da würden zwei völlig unterschiedliche Schwerpunktsetzungen vermischt, und dies tut beiden Institutionen nicht gut", so Manfred Haidinger, Präsident der Bundesheergewerkschaft, in einer Aussendung. Nicht zuletzt diene das Heeresgeschichtliche Museum auch als Ausbildungsmittel für Soldatinnen und Soldaten: "Es macht also absolut Sinn, das HGM beim BMLV als Museum und Ausbildungsmittel zu belassen."

(APA/Red)

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