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Fünf-Punkte-Plan von Rendi-Wagner soll dritten Lockdown vermeiden

Rendi-Wagner fordert ein effizienteres Corona-Krisenmanagement der Regierung.
Rendi-Wagner fordert ein effizienteres Corona-Krisenmanagement der Regierung. ©APA/HERBERT NEUBAUER
Mit einem Fünf-Punkte-Plan will SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner die Corona-Pandemie in Österreich in den Griff bekommen. Unter anderem fordert sie eine einheitliche Teststrategie sowie klare Regeln nach dem Lockdown.

In dem der APA vorliegenden Papier fordert SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner etwa das Engagement von 1.000 Personen zusätzlich für das Contact-Tracing, um eine funktionierende Nachverfolgung auch bei höheren Fallzahlen zu gewährleisten.

Kampf gegen Corona mit einheitlicher Teststrategie

Gleichzeitig plädiert sie für eine einheitliche Teststrategie. So soll es einen Test pro Woche für Risikogruppen bzw. für Personen, die mit diesen arbeiten, geben. Nämliches will sie für Personen, die viel Kontakt zu anderen Menschen haben: in Spitälern und Pflegeheimen, Schulen, Gastronomie und Tourismus. Massentestungen hätten vor allem dann Sinn, wenn sie regelmäßig wiederholt werden, meint Rendi-Wagner.

Auch eine Impfstrategie soll die Regierung erarbeiten. Dazu gehörten Transport und Lagerung des Impfstoffs und ein IT-System zur Anmeldung und Abwicklung der Impfung. Was jetzt vorbereitet werden müsse, seien Impfzentren in ganz Österreich und mobile Impfteams für Pflegeheime.

Höhere Intensivkapazitäten und Sicherheitskonzepte nötig

Aufgerüstet werden sollten nach Vorstellung der SPÖ-Vorsitzenden die Intensivstationen. Österreich müsse in der Lage sein, die intensivmedizinischen Kapazitäten im Worst Case auf Knopfdruck im ganzen Land hochzufahren. Wesentlicher Teil des Plans sind zentral koordinierte Personal-Umschulungen für weitere Intensivkapazitäten.

Schließlich glaubt Rendi-Wagner, dass es klare Regeln nach dem Lockdown brauche: "Die Maske darf nicht wieder fallen", wirbt sie für einen verpflichtenden Mund-Nasen-Schutz in Innenräumen. Auch Sicherheitskonzepte für einen sicheren Unterricht, den Wintertourismus und ähnliches müssten entwickelt werden. Die Quarantäne müsse streng gehandhabt werden und es solle einen Test am fünften Tagen bei Einreisen aus Hochrisikoländern geben.

Mit Vorausschau und notwendiger Vorbereitung könne es gelingen, einen dritten Lockdown zu vermeiden. Dafür müsse das Corona-Krisenmanagement der Bundesregierung besser und effizienter werden, findet Rendi-Wagner.

(APA/Red)

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