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Fußball: Herbstmeister Austria in Mattersburg lachender Dritter

Die wahren Sieger sind am Sonntag beim Schlager der 18. Fußball-Bundesliga-Runde gar nicht auf dem Platz gestanden. Durch das Remis zwischen Mattersburg und LASK sicherte sich die Austria den Herbstmeistertitel.

Ein weiterer Gewinner war auch Rekordmeister Rapid, der als einziges im Vorderfeld platziertes Team in der 18. Runde drei Punkte einfuhr (4:0 gegen Ried) und den Rückstand auf den Erzrivalen auf drei Zähler verkürzte.

Ein Punkt (LASK) bzw. zwei Punkte (Mattersburg) fehlen den am Sonntag im Einsatz gewesenen Mannschaften auf die Austria. Während die Oberösterreicher dennoch sichtlich zufrieden die Heimreise antraten, war im Lager der Burgenländer der Ärger über den verpassten Sprung an die Tabellenspitze deutlich zu spüren. “Wir hätten uns über den Herbstmeistertitel sehr gefreut, weil er etwas nicht Alltägliches ist, vor allem für Mattersburg. Für das gesamte Burgenland wäre das etwas Historisches gewesen”, meinte Didi Kühbauer.

Der Kapitän ärgerte sich über die defensive Spielweise der Linzer. “Sie haben angekündigt, offensiv zu spielen, aber davon war nichts zu sehen. Die wollten nur, dass hinten die Null steht, und vorne haben sie auf den Lieben Gott gewartet.” Ähnlicher Meinung war sein Trainer Franz Lederer. “Der LASK hat sehr destruktiv gespielt. Da muss man die wenigen Chancen, die man hat, eben nützen, aber das ist uns nicht gelungen, auch wenn wir die klar bessere Mannschaft waren.”456

Seit nunmehr sechs Partien ist der SVM bereits ungeschlagen, holte bei vier Remis aber auch nur zwei Siege – zu wenig für den Geschmack von Lederer. “Es ist schön für die Statistik, wenn man so lange ohne Niederlage ist, aber bei der Drei-Punkte-Regel bringt das nicht viel. Ried zum Beispiel hat neun Niederlagen (Anm.: Mattersburg drei) und ist nur vier Punkte hinter uns.”

Im Gegensatz zu Lederer marschierte LASK-Coach Karl Daxbacher mit strahlender Miene durch die Räumlichkeiten des Pappelstadions. “Aufgrund des Spielverlaufs müssen wir mit dem Unentschieden zufrieden sein. Mattersburg war stärker, hat aber auch viele Fehler im Spielaufbau produziert und es uns damit leichter gemacht”, analysierte der Wiener.

Die entgangene Chance auf den Halbzeit-Meistertitel nahm der Betreuer des Aufsteigers gelassen. “Es wäre schon sehr glücklich gewesen, wären wir nach diesem Spiel Herbstmeister geworden. Außerdem wäre es mir lieber, wir stünden zum Jahresende ganz oben, das würde dann zwei Monate dauern und optisch etwas hergeben.”

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