Fußball-EM als Werbemittel für den öffentlichen Verkehr

Der Verkehr stand am Donnerstag im Mittelpunkt des monatlichen Pressegespräches der Tiroler EURO-Organisatoren in Innsbruck.

Die Fußball-EM im kommenden Jahr soll das perfekte Werbemittel sein, um die Tiroler zum Umsteigen auf den öffentlichen Verkehr zu bewegen. Die Auffangparkplätze für die mit Auto anreisenden Fans sind inzwischen auch fixiert.

„Die EM soll für Nachhaltigkeit in der Benutzung des öffentlichen Verkehrs im Großraum Innsbruck sorgen, die Tiroler können dabei die Vorzüge erleben“, hofft Tirols EURO-Koordinator Christoph Platzgummer. Neben dem „Kombiticket“ (mit einer Eintrittskarte zu einem Spiel kann der öffentliche Verkehr in Österreich und in der Schweiz 36 Stunden kostenlos benutzt werden), wird in Innsbruck auch ein „EURO-Ticket“ für den Großraum, speziell für jene Fans, die keine Eintrittskarten haben werden, angeboten. „Die genaue Preisgestaltung ist noch offen“, sagte Platzgummer.

Die Taktfrequenz der verschiedensten Verkehrsmittel, von der IVB (Innsbrucker Verkehrsbetriebe), über Postbusse und ÖBB, soll extrem verdichtet werden. Auch der Nightliner im Großraum der Tiroler Landeshauptstadt wird während der EURO im Halb-Stunden-Takt verkehren. Für jene Fans, die mit Privat-Autos anreisen, gibt es im Westen bei Zirl und Kranebitten und im Osten bei der Autobahnausfahrt Hall West Auffangparkplätze für mindestens 5.000 Pkws, mit Optionen für weitere 2.000 Pkws.

Um den Reiseverkehr während der EURO möglichst staufrei zu halten, habe die ASFINAG zugesichert, es werde keine Baustellen geben, berichtete Tirols Wirtschaftslandesrat Hannes Bodner. „Wir verhandeln mit dem Verkehrsministerium, dass es an den drei Spieltagen in Innsbruck ein LKW-Fahrverbot auf der Route zwischen Kufstein und Brenner geben soll“, sagte Bodner, „rechtlich ist es möglich, es hängt natürlich davon ab, welche Mannschaften in Tirol spielen werden.“

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