Friedensmarsch für Tibet

Hunderte Menschen demonstrieren Solidarität mit den Tibetern. Zum Video...

Man versammelt sich wieder im dritten Bezirk vor der chinesischen Botschaft. Im Gegensatz zur vorangegangenen Tibet- Demo (Video…) war die abgesperrte Zone vor dem Botschaftsgebäude deutlich ausgeweitet, mehr Polizei vor Ort und auch die Kameraleute erschienen diesmal zahlreich. Der Friedensmarsch ging von Wien 3 durch den ersten Bezirk, vorbei an den wichtigsten öffentlichen Gebäuden, um dann in einer Schlusskundgebung am Michaelerplatz zu enden.

Die neuesten Nachrichten, die aus Tibet kommen, sind nicht gerade beruhigend. Ein gerade geflüchteter Tibeter berichtet von grausamsten Folterungen in den Gefängnissen, deren Brutaltät sogar chinesische Gefängniswärter bereits zur Kündigung getrieben haben soll.

Leider gibt auch die Politik Österreichs immer wieder Anlaß zur Kritik. So werde den Tibetern zum Beispiel kein Asyl (als Kriegsflüchtlinge bzw. politisch Verfolgte) gewährt. Auch in der Vergangenheit gab es einige blamable Vorfälle, wie z.B. die Causa der Dalai-Lama-Briefmarke; Normalerweise wird jedem Friedens-Nobelpreisträger von der Post eine eigene Briefmarke gewidmet. Der Dalai Lama kam aber nicht zu seiner Marke, weil die chinesische Botschaft in Österreich dagegen protestiert haben soll. 

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