Frau in Floridsdorf getötet: Keine Lebensgefahr bei zweitem Opfer

Laut einer Polizeisprecherin befindet sich der 42-Jährige nicht in Lebensgefahr.
Laut einer Polizeisprecherin befindet sich der 42-Jährige nicht in Lebensgefahr. ©APA/JAKOB GRUBER (Symbolbild/gestellte Szene)
Am Tag nach der Tötung einer Frau (37) in Wien-Floridsdorf war das schwerverletzte zweite Opfer am Montag weiterhin im Spital.
Frau erstochen

Der 42-jährige Mann ist nicht in Lebensgefahr, berichtete Polizeisprecherin Barbara Gass auf APA-Anfrage. Die Einvernahme des festgenommenen Beschuldigten im Alter von 45 Jahren war noch ausständig. Nach ersten Informationen war es in einer betreuten Einrichtung unter den drei Wohnungsnachbarn zum Streit um Drogen gekommen.

Klappmesser als Tatwaffe vermutet

Tatwaffe war vermutlich ein Klappmesser, das der 45-Jährige bei der Festnahme in seiner Hosentasche hatte, erläuterte Gass. Dieses wurde sichergestellt. Der Mann sollte am Montag in den Nachmittags- bzw. Abendstunden einvernommen werden, hatte die Tat aber in einer ersten Befragung bereits gestanden.

Frau starb in Floridsdorf

Die Frau war mit mehreren Messerstichen in den Oberkörper verletzt worden und starb noch am Tatort. Der 42-Jährige wurde ebenfalls am Oberkörper schwer verletzt, konnte sich aber noch ins Stiegenhaus flüchten und einen weiteren Bewohner alarmieren.

Festnahme in Floridsdorf

Der Beschuldigte wurde noch im Haus festgenommen. Er hatte sich Schnittverletzungen an der Hand zugezogen. Die Wunden mussten in einem Spital genäht werden. Anschließend wurde er in ein Polizeianhaltezentrum gebracht.

Die drei am Streit beteiligten Personen lebten in eigenen Wohneinheiten. Ob engere Beziehungen untereinander bestanden, war laut Gass am Montag weiterhin Gegenstand von Ermittlungen.

(APA/Red)

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