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Frau flüchtete in Wien vor Freund mit Gewehr auf die Straße und rief um Hilfe

Der Mann wurde von den Einsatzkräften der WEGA festgenommen.
Der Mann wurde von den Einsatzkräften der WEGA festgenommen. ©APA
Am Donnerstagabend lief eine Fraue in Wien-Leopoldstadt auf die Straße und rief lautstark um Hilfe, nachdem ihr 34-jähriger Lebensgefährt zu einem Gewehr gegriffen und sie damit bedroht hat.

Streifenbeamte wurden laut Polizeisprecher Paul Eidenberger gegen 21.15 Uhr auf die Schreiende aufmerksam.

WEGA nahm 34-Jährigen in Wien-Leopoldstadt fest

Die Uniformierten riefen die Wiener Einsatzgruppe Alarmabteilung (WEGA) zur Unterstützung. Die Spezialkräfte trafen auf den 34-Jährigen im Keller. Der österreichische Staatsbürger ließ sich widerstandslos festnehmen. Bei einer Durchsuchung wurden das Gewehr und Munition sichergestellt.

Eidenberger zufolge dürfte der Hintergrund der Bedrohung eine Trennungsgeschichte sein. Es war nicht ganz klar, ob der Verdächtige der Freund oder der Ex-Freund der Frau ist.

Beziehungsstreit führte Wiener Polizei auf Spur von Drogendealer

Nach der Festnahme des 34-Jährigen fanden die Polizisten in der Wohnung von Cannabis über Ecstasy bis Kokain zahlreiche Drogen.

In der Wohnung staunten die Beamten dann nicht schlecht: Sie entdeckten Cannabis und Hanfpflanzen, Methamphetamine, Amphetamine, Ecstasy, Kokain und Tabletten in Mengen, die darauf schließen lassen, dass die beiden damit ein Geschäft betrieben haben. Laut Polizeisprecher Paul Eidenberger wurden beide nach Paragraf 27/3 Suchtmittelgesetz angezeigt.

Der 34-Jährige wurde inhaftiert, ein Journalstaatsanwalt stellte die Beantragung der U-Haft in Aussicht. Der Verdächtige wurde wegen gefährlicher Drohung angezeigt, außerdem verhängten die Behörden ein vorläufiges Waffenverbot sowie ein Betretungs- und Annäherungsverbot über ihn. Das Gewehr besaß er legal.

Im Zuge der Amtshandlung kam es auch zu Feuerwehreinsatz

Detail am Rande: Im Zuge der Amtshandlung kam es auch zu einem Feuerwehreinsatz, weil im Keller plötzlich stechender Geruch auftrat. Die Einsatzkräfte fürchteten, dass Ammoniak ausgetreten sei. Kurzfristig vermuteten die Polizisten, dass sich der 34-Jährige im Keller ein kleines Labor eingerichtet hatte. Dem war aber nicht so. Er hatte nur den Keller ziemlich vollgeräumt. Dabei dürfte eine Flüssigkeit auf den Boden gekommen sein und den Geruch ausgelöst haben. Es wurde Entwarnung gegeben.

(APA/Red)

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