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Franz Antel fühlt sich im Heim wohl

Regie-Altmeister Franz Antel musste nach seinem Sturz vor zwei Monaten in Pflege-Betreuung. Für ihn zuerst ein Albtraum. Inzwischen hat er sich aber gut eingelebt...

Bei der Premiere seines jüngsten Buches im Mai hat Franz Antel den Gedanken, einmal in ein Seniorenheim zu müssen, noch brüsk von sich gewiesen. Nach einem Sturz vor etwas mehr als zwei Monaten blieb dem Regie-Altmeister allerdings nichts anderes mehr übrig, als sich in Pflegebetreuung zu begeben. Inzwischen hat sich der 93-Jährige gut eingelebt: „Es ist das schönste Seniorenheim in Österreich“, streut er Rosen.

Antel hat sich nach seinem Sturz auf den Kopf nicht mehr voll erholt. Zwar ist der Regie-Altmeister geistig voll präsent, doch ist er seit dem Unfall in seiner Mobilität stark eingeschränkt. Der Umzug ins Pflegeheim „Haus an der Türkenschanze“ war daher unumgänglich.

Auch Freunde, die ihn oft besuchen, sind voll des Lobes für das Haus. „Es kümmern sich gleich zwei Schwestern rührend um ihn“, sagte Jeannine Schiller. „Wir hoffen, dass er bald zumindest ein wenig wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen kann“, sagte die Society-Lady.

Bis zu seinem Sturz war Antel einer der wenigen Fixsterne am österreichischen Society-Himmel. Noch mit 92 Jahren hat es sich der Regisseur nicht nehmen lassen, beim Wiener Opernball die Feststiege zu erklimmen oder Freunden sein Szegediner Krautfleisch zu kredenzen.

Vielfältig, um das Mindeste zu sagen, ist auch Antels Oeuvre von rund 100 Film- und Fernsehproduktionen. Der Sohn eines Postbeamten und einer Hausfrau wurde mit Titeln wie „Der alte Sünder“, „Hallo Dienstmann“, „Oberst Redl“ oder „Der Bockerer“, aber auch mit den berühmt-berüchtigten „Wirtinnen“-Sexfilmchen der sechziger und siebziger Jahre zum Inbegriff des heimischen Unterhaltungsfilms. Wie sagte Antel im Vorwort seiner 2001 herausgegebenen Memoiren „Verdreht, verliebt, mein Leben“: „Auch ein schlechter Ruf verpflichtet.“

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