Fragen von Flucht und Heimat: donaufestival in Krems startet

Abschiedsausgabe für den künstlerischen Leiter Tomas Zierhofer-Kin
Abschiedsausgabe für den künstlerischen Leiter Tomas Zierhofer-Kin
Performance, Musik und Installationskunst bietet ab dem heutigen Freitag das donaufestival in Krems. Die diesjährige Ausgabe des popkulturellen Reigens mit Vorliebe für avantgardistische Zugänge setzt sich ganz zentral mit Themen wie Flucht, Migration und Heimat auseinander. Zum Auftakt gibt es Uraufführungen der Theatergruppen Saint Genet und God's Entertainment.


Letztere konstatieren “Niemand hat euch eingeladen” und bringen den zweiten Teil ihrer “Neuen Europäischen Tragödie” auf die Bühne. Saint Genet nimmt sich wiederum den Siedlern der Donner Party an, die im Jahr 1846 auf der Suche nach einer besseren Zukunft die USA durchquerten und dabei allerlei Schicksalsschläge erlitten.

Wie üblich gibt es aber auch nuancierte Elektronik zu hören, haben sich doch unter anderem Musiker wie Tim Hecker, Pantha du Prince oder DJ Koze für das bis 7. Mai laufende Festival angekündigt. Es ist heuer gleichzeitig die Abschiedsausgabe für den künstlerischen Leiter Tomas Zierhofer-Kin, der das Festival 2005 neu aufgestellt hat und künftig die Wiener Festwochen verantworten wird. In Krems folgt auf ihn Radiomacher und Autor Thomas Edlinger.

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