FPÖ-Haimbuchner mit Corona im Spital: Ansteckung auf Party?

Haimbuchner ließ sich mit Corona ins Spital einliefern.
Haimbuchner ließ sich mit Corona ins Spital einliefern. ©APA/EXPA/JFK
Oberösterreichs stellvertretender Landeshauptmann Manfred Haimbuchner ließ sich ins Linzer Universitätsklinikum einliefern. Bei dem FPÖ-Politiker wurde in der letzten Woche eine Covid-Infektion ausgemacht.
OÖ: Zwei FPÖ-Politiker infiziert

Der FPÖ-Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner soll sich auf Anraten seines Arztes ins Spital gegeben haben. Es handle sich dabei um "eine ärztliche Vorsichtsmaßnahme aufgrund des Verlaufs seiner COVID-19-Infektion".

Haimbuchner soll in der letzten Woche eine Babyparty in Steinhaus bei Wels besucht haben. Bei der Party sollen bis zu 30 Menschen zusammengekommen sein, die Bezirkshauptmannschaft Wels-Land hat Erhebungen eingeleitet. Nun werde geprüft, ob die Party gegen die geltenden Corona-Regeln verstoßen hat.

Haimbuchner soll nur im Freien gratuliert haben

Haimbuchners Pressesprecher bestätigte am lediglich, dass der Landeshauptmannstellvertreter dem frisch gebackenen Vater gratuliert habe. Haimbuchner sei 20 Minuten lang im Freien anwesend gewesen. Zwei Tage danach sei sein Corona-Test positiv verlaufen.

Laut Bezirkshauptfrau Schwetz habe die BH von der Zusammenkunft in der Garage durch das Kontaktpersonenmanagement ausgehend vom infizierten Haimbuchner erfahren, berichtete das ORF-Radio Oberösterreich. Bei Verstößen drohen den Teilnehmern eine Geldstrafe von bis zu 1.450 Euro.

Mehrere FPÖ-Politiker infiziert

Der 42-jährige Haimbuchner ist derzeit nicht der einzige oberösterreichische FPÖ-Landespolitiker, der sich infiziert hat. Landesrat Günther Steinkellner, der trotz Impfung erkrankt ist, der Zweite Landtagspräsident Adalbert Cramer sowie Klubdirektor Ferdinand Watschinger - inzwischen wieder genesen - haben oder hatten ebenfalls Corona. Landtagsabgeordnete Sabine Binder wurde am Mittwoch positiv getestet.

(APA/red)

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