FPÖ-Forderung nach Konjunkturmaßnahmen und "Österreich-Tausender"

Norbert Hofer (FPÖ) meldete sich mit Forderungen zu Wort
Norbert Hofer (FPÖ) meldete sich mit Forderungen zu Wort ©APA/HERBERT PFARRHOFER
"Große Würfe, um die Menschen im Land zu entlasten und die Wirtschaft anzukurbeln" fordert aktuell FPÖ-Chef Norbert Hofer.
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Der von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) "gebetsmühlenartig wiederholte Stehsatz", Österreich sei "besser durch die Krise gekommen als viele andere Länder", sei in mehrfacher Hinsicht nicht richtig. Nötig seien nun eine "Infrastruktur-Offensive" und ein "Österreich-Tausender", also Gutscheine im Wert von 1.000 Euro für jeden österreichischen Staatsbürger.

Hofer fordert Investitionen in ÖBB-Ausbau und Breitband

In den Ausbauplänen von ÖBB und Asfinag vorgesehene Investitionen in Schienen- und Straßenbauprojekte sollten vorgezogen werden, in den Ausbau schneller Breitbandverbindungen solle der Staat jetzt mehr investieren, fordert Hofer. Außerdem solle jeder österreichische Staatsbürger 1.000 Euro in Form von Gutscheinen für Waren und Dienstleistungen aller Art bekommen.

"Davon würden Menschen und Wirtschaft gleichermaßen profitieren"

"Stromrechnung, Frisörbesuch, ein Fahrrad oder Waren des täglichen Bedarfs - bezahlt werden kann bei all jenen Unternehmen, die in Österreich Steuern zahlen", stellt sich Hofer vor. Davon würden Menschen und Wirtschaft gleichermaßen profitieren, "weil wieder frisches Geld in Umlauf kommt", schreibt der FPÖ-Bundesparteiobmann in einer Aussendung.

Hofer verweist in seiner Aussendung darauf, dass Philip Lane, Chefökonom der Europäischen Zentralbank (EZB), damit rechnet, dass die wirtschaftliche Erholung nach der Coronakrise noch lange dauern und Arbeitslosenquote erst 2023 auf das Niveau von 2019 zurückkehren wird.

(APA/Red)

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