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FPÖ-Debakel: Bitschi sieht Schuld in Wien

Vorarlberg-Wahl: Bitschi sieht Schuld in Wien
Vorarlberg-Wahl: Bitschi sieht Schuld in Wien ©VN
FPÖ-Chef Norbert Hofer in einer ersten Reaktion: Christof Bitschi bleibt Landesparteichef. Er sei für die Vorarlberger FPÖ "der richtige Mann".
FPÖ verliert Spitzenplatz in Ems
Christof Bitschi bei der Wahl 2019
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Auch wenn sie sich mittlerweile klar von Heinz-Christian Strache distanziert, muss die FPÖ ein Wahldebakel nach dem nächsten verschmerzen: Wie bei der Nationalratswahl vor zwei Wochen verabschiedeten sich auch heute, Sonntag, in Vorarlberg rund 40 Prozent der früheren FPÖ-Wähler. Laut den Hochrechnungen werden die Blauen mit etwas über 14 Prozent nur mehr Dritte hinter den Grünen.

Bitschi sieht Schuld in Wien

Ganz dem Bundestrend geschuldet sieht FPÖ-Spitzenkandidat Christof Bitschi das schwache Abschneiden der Freiheitlichen bei der Vorarlberg-Wahl. Daher werde er persönlich "ganz sicher keine Konsequenzen ziehen", wie er im Gespräch mit der APA betonte.

Im Gegenteil meint Bitschi, den Abwärtstrend gestoppt zu haben, auch wenn er von einer "Niederlage" sprach. Immerhin habe die FPÖ in Vorarlberg bei der Nationalratswahl vor zwei Wochen noch mehr eingebüßt. Man werde jetzt kantige Oppositionspolitik betreiben, um in fünf Jahren wieder "ein ganz anderes Ergebnis" zu erzielen.

Gegenwind aus Wien zu stark

Für ihn war der Gegenwind aus Wien letztlich zu stark, als dass man in den zwei Wochen nach der Wahl im Bund noch eine Trendwende einleiten hätte können. Konsequenzen muss es seiner Ansicht nach in Wien bei der FPÖ geben. Wie die aussehen sollen, sagte Bitschi nicht. Auf die Frage, ob Herbert Kickl (statt Norbert Hofer) FPÖ-Chef werden soll, antwortete er aber mit einem klaren Nein.

FPÖ-Debakel: aber Heimsieg für Bitschi in Brand

FPÖ-Spitzenkandidat Christof Bitschi hat einen kleinen Heimsieg errungen. Entgegen dem Trend, der den Freiheitlichen in den meisten Gemeinden teils deutliche Verluste zuweist, gewann er in seinem Heimatort Brand dazu. Die 25,2 Prozent sind ein schmales Plus von 1,7 Punkten. Stärkste Partei in der Tourismusgemeinde blieb die ÖVP, die allerdings knapp sieben Punkte auf 52,1 Prozent einbüßte.

In der benachbarten Gemeinde Bürserberg legte Bitschi laut erster Hochrechnung ebenfalls zu: Hier kommt er auf 20,52 Prozent - das ist ein Plus von 2,81 Prozent. Ansonsten verliert die FPÖ in vielen Gemeinden.

Ausgezählte Ergebnisse - Vorarlbergwahl 2019

Norbert Hofer hält Christof Bitschi die Treue

Nach den ersten Hochrechnungen der Ergebnisse der Landtagswahl in Vorarlberg zeigt sich FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer gefasst. "Der junge freiheitliche Spitzenkandidat Christof Bitschi konnte die Stammwähler trotz des heftigen Gegenwindes mobilisieren und ein stabiles Ergebnis erreichen", meint Hofer. Christof Bitschi, so Hofer, sei für die FPÖ in Vorarlberg der richtige Mann und werde auf Basis dieses Ergebnisses die FPÖ wieder zur alten Stärke führen:

"Klar ist für mich, dass die FPÖ ihren bundesweiten Erneuerungsprozess kompromisslos, mutig und geradlinig umsetzen muss. Christof Bitschi wird auch hier eine wichtige Rolle spielen."

Positiv sei zudem, so Hofer, dass es keine absolute Mehrheit für eine Partei in Vorarlberg geben wird. Denn eine solche Mehrheit tue keinem Bundesland gut.

(APA)

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