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Formel-1-Team Lotus hofft auf Übernahme durch Renault

Lotus liebäugelt mit Reanult
Lotus liebäugelt mit Reanult
Nach Platz drei durch Romain Grosjean im Belgien-Grand-Prix hofft das Formel-1-Team Lotus auf die Rettung durch Renault. "Wir würden sie (Renault, Anm.) mit offenen Armen empfangen. Wir haben eine großartige Beziehung mit Mercedes, aber wieder ein Werksteam zu sein, wäre für uns fantastisch", betonte Alan Permane, der Rennverantwortliche von Lotus, nach dem elften Saisonlauf in Spa-Francorchamps.


Lotus hatte auch in Belgien wieder um die Grand-Prix-Teilnahme fürchten müssen, weil das gesamte Equipment des Teams wegen offener Rechnungen und des Rechtsstreits mit Ex-Reservepilot Charles Pic beschlagnahmt werden sollte. Bereits Ende Juli konnte die Teilnahme am Grand Prix von Ungarn erst im allerletzten Moment nach Begleichung der fälligen letzten Ratenzahlung an Reifen-Lieferant Pirelli sichergestellt werden.

“Das ist sicherlich unsere finanziell schlimmste Saison. Wir müssen immer alles zusammenkratzen, um Teile und unsere Autos auf die Strecke zu bekommen”, gestand Permane. “Mit etwas mehr Geld hätten wir heuer sehr viel besser abschneiden können. Es auf diese Weise aufs Podest zu schaffen, ist einfach unglaublich.”

Lotus liegt derzeit in der Konstrukteurswertung mit 50 Punkten auf Platz fünf, der Franzose Grosjean ist mit 38 Zählern Neunter der Fahrerwertung. Sein venezolanischer Teamkollege Pastor Maldonado hat es erst auf 12 Punkte gebracht und ist 14. Der Rennstall ging im Jahr 2010 aus dem Werksteam von Renault hervor, das 2005 und 2006 mit dem Spanier Fernando Alonso Weltmeister geworden war.

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