Forever 21 meldete auch in Österreich Konkurs an

Forever 21 muss weltweit 350 Geschäfte schließen.
Forever 21 muss weltweit 350 Geschäfte schließen. ©APA/AFP/FREDERIC J. BROWN
Nach der Insolvenz des Mutterkonzerns hat auch die Österreich-Tochter der Modekette Forever 21 Konkurs angemeldet.

Die beiden einzigen Filialen in Österreich in der Wiener Kärntnerstraße und in der Mariahilfer Straße wurden bereits im Jänner 2019 bzw. Dezember 2016 geschlossen. Das Unternehmen beschäftigte hierzulande keine Mitarbeiter mehr.

Die Passiva (Gesamtverbindlichkeiten) belaufen sich auf circa 1,7 Mio. Euro, hieß es von den Kreditschützern AKV und KSV. Von dem Insolvenzverfahren sind nach aktuellem Stand sechs Gläubiger betroffen, geht aus dem Insolvenzantrag hervor. Der Großteil der Verbindlichkeiten entfällt auf Mietschulden.

350 Geschäfte weltweit vor der Schließung

Die US-Billig-Modekette Forever 21 hatte Ende September Insolvenz angemeldet. Damals hieß es, dass die Kette bis zu 350 Geschäfte weltweit schließen will, darunter 178 in den USA. Forever 21 wurde 1984 von dem aus Südkorea stammenden Paar Do Won und Jin Sook Chang gegründet. Die Kette war lange erfolgreich mit dem Konzept der "fast fashion" (schnelle Änderungen der Kollektion) und hatte Ende September weltweit mehr als 800 Geschäfte.

Als Insolvenzverwalterin für die österreichischen Forever 21 GmbH wurde die Wiener Rechtsanwältin Ute Toifl bestellt. Die Frist für Forderungsanmeldungen läuft bis 3. Dezember, die Prüfungstagsatzung findet am 17. Dezember statt.

(APA/red)

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