Foo Fighters mit 100.000 Fans auf DVD

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Ein Freiluftkonzert vor 100.000 Fans haben die Foo Fighters am 17. Juni 2006 in London gegeben. Logisch, dass man ein solches Event mitfilmen lässt: Der Auftritt wurde nun als DVD mit dem Titel "Hyde Park" (Sony BMG) veröffentlicht.

Dave Grohl und seine Mannschaft bieten ein Set mit eigenen Klassikern (“Best Of You”, “Learn To Fly”), erfreuen Fan-Herzen aber auch mit Gastauftritten. Gemeinsam mit Lemmy von Motörhead wird die Probot-Nummer “Shake Your Blood”, mit Brian May und Roger Taylor das Queen-Stück “Tie Your Mother Down” mit viel Freude gespielt (Ton: 5.1 Surround).

Sarah Bettens

100.000 Fans werden am kommenden Montag (5.5.) wohl nicht ins Wiener Flex kommen, aber die belgische Sängerin Sarah Bettens hat sich mit ihrer Band “K’s Choice” eine treue Fangemeinde erspielt, die jedem Live-Auftritt entgegenfiebert. Seit einiger Zeit (und zwei Alben) nun solo unterwegs, kommt die für ihre einfühlsamen, Lebensfragen aus weiblicher Perspektive neu definierenden Texte und gitarrenlastige Musik bekannte Bettens nun für ein Konzert nach Wien.

Busta Rhymes

Busta Rhymes hat mit Linkin Park ein Lied auf genommen. “We Made It” erscheint laut Universal am 20. Juni als Single. Produziert wurde der Track von Cool & Dre. Der Rapper: “In diesem Song geht es nicht nur um das Leben im Ghetto oder in der Vorstadt – ich spreche damit jeden an.” Am 5. Mai tritt Busta Rhymes in der Nachtschicht in Hard (Vorarlberg) auf.

Dream Theater

Die Werkschau von Dream Theater heißt ironisch “Greatest Hit (… And 21 Other Pretty Cool Songs)”, erschien bei Warner und besteht aus zwei Scheiben (einer “Dark Side” und einer “Light Side”). Ganz repräsentativ ist die Zusammenfassung von neun, über 20 Jahre verteilten Werken nicht, zumal die Prog-Rock-Kapelle mit überlangen Songs zu erfreuen pflegt (oder zu nerven – je nach Standpunkt). Von einigen dieser Stücke sind hier gekürzte Fassungen versammelt (Radio-Versionen oder Remixe).

The Roots

The Roots präsentieren ihren zehnten Longplayer “Rising Down” (Universal). Die Hip-Hop-Crew aus Philadelphia, bekanntgeworden mit einer Fusion aus Rap und Jazz, nennt ihren Sound “Organic” und setzt auf “echte” Instrumente. Die neuen Songs seien die politischsten in ihrer Karriere, betonen die Amerikaner, die ihre aktuelle CD in der Heimat bewusst am 16. Jahrestag der Unruhen in Los Angeles (nach dem Rodney King-Urteil) veröffentlicht hatten. Das Album bietet zahlreiche Gäste (wie Mos Def), die Single “Birthday Girl” wartet mit Patrick Stumph von Fall Out Boy als Mitsänger auf. The Roots gastieren beim diesjährigen Frequency Festival am Salzburg Ring (14. bis 16. August).

Def Leppard

Def Leppard waren einmal ganz groß, die Alben “Hysteria” und “Pyromania” Megaseller. Ihr Rock-Sound ist tief mit den Achtzigern verbunden und alles andere als zeitlos. Nach sechs Jahren ohne neues Material versprach Sänger Joe Elliott frische Ideen. “Songs From The Sparkle Lounge” (Universal) klingt trotzdem wie Def Leppard, aber wenigstens in der Verfassung von damals und nicht so weichgespült wie in den Jahren danach (abgesehen von grauenhaften Balladen wie “Love”, die auch auf der aktuellen Scheibe von Bryan Adams nicht auffallen würde). Innovationen will der gestandene Fan vermutlich gar nicht haben, “alte Stärke” reicht wohl…

Korn

Wie erhöht man CD-Absätze? Indem man eine “New Version” eines Album herausbringt, die Sammler zum doppelten Erwerb zwingt. Korn haben die aktuelle, namenlose (auch “Untitled” genannte) Produktion um die Nummer “Haze”, den Soundtrack zu einem Videospiel, und einen Clip ergänzt. Die Aufmachung blieb gleich, das einzig neue Stück gibt es als Download billiger.

Weezer

Weezer, die ewige College-Band, war wieder im Studio. Vorab gibt es die Single “Pork And Beans” zu hören – die sich eigentlich typisch nach Weezer anhört. Das kommende, bei Universal erscheinende Album ist schlicht nach der Gruppe benannt und wurde von Jacknife Lee produziert.

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