Fünffachmord - Erste Obduktionsergebnisse

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Nach dem Fünffachmord in Wien und Oberösterreich liegen die ersten Ergebnisse der Obduktionen der Opfer vor.

Der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Gerhard Jarosch, wollte gegenüber der APA jedoch über die Details keine Auskunft geben. Er verwies auf die Pressekonferenz zu Mittag in der Kriminaldirektion 1. Auch über die bisherige Einvernahme des mutmaßlichen Täters wollte Jarosch nichts sagen. Diese sei jedoch noch nicht abgeschlossen.

Der PR-Berater Reinhard St. (39) soll am Dienstag zunächst seine Ehefrau Barbara und die gemeinsame siebenjährige Tochter Natalie mit einer Axt in ihrer Wohnung in Wien-Hietzing getötet haben. Im Anschluss fuhr der Mann nach Oberösterreich. Gegen Mittag tötete er im Einfamilienhaus seiner Eltern in Ansfelden seine 69-jährige Mutter Gabriela, als ihm diese die Tür öffnete. Sein Vater Engelbert (72) starb schlafend im Fernsehsessel im ersten Stock des Gebäudes.

Gegen 19.00 Uhr erschien Reinhard St. schließlich noch in der Linzer Wohnung seines verwitweten Schwiegervaters Heinrich R. (80). Den Senior traf der bisher “völlig unauffällige” Mann mit seiner Axt noch im Eingangsbereich. Die Geschwister des 39-Jährigen, der auch einige Zeit als parlamentarischer Mitarbeiter tätig war, blieben verschont, seinen Bruder und seine Schwester habe der 39-Jährige nicht versucht zu töten. Mittwoch früh stellte sich St. in Wien der Polizei.

Als Motiv gab der Mann zunächst an, er habe sich mit Geld verspekuliert, das er sich von einem Angehörigen geborgt hatte. Bei der Summe handle es sich um einen sechsstelligen Betrag.

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