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Fünf von sieben Geiseln sind frei

APA
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Nach einem Überfall auf die Bawag-Filiale in der Mariahilfer Straße 22 in Wien 7 hat ein Mann vermutlich sieben Menschen als Geiseln genommen und bis 15:15 Uhr schrittweise fünf von ihnen frei gelassen.

Die Polizei verhandelt telefonisch mit dem Täter, der bisher keine Forderungen gestellt hat – abgesehen davon, dass er Zigaretten und Cola light verlangte und bekam.

Der Geiselnehmer – ein 1967 geborener Österreicher – ist mit einer silberfarbenen Pistole bewaffnet und hält sich mit den vermutlich noch zwei Geiseln im Erdgeschoss des Geldinstituts auf. Eine Frau hatte der Täter bereits nach relativ kurzer Zeit frei gelassen, eine weitere Frau und einen Mann rund eine halbe Stunde später nach Verhandlungen. Eine vierte Geisel, ein Angestellter der Bawag, durfte um 14.30 Uhr die Filiale verlassen. Eine fünfte Geisel um 15:15 Uhr.

Die Kriminalpolizei setzte ein speziell geschultes Team für die Verhandlungen mit dem Geiselnehmer ein und betonte, dass die Gespräche mit dem Mann in ruhiger Atmosphäre verliefen. Wega und Cobra waren im Einsatz.

EAV-Beschallung untersagt

Die Mariahilfer Straße war zwischen Getreidemarkt und Kirchengasse gesperrt. Der Polizeieinsatz wurde von zahlreichen Schaulustigen, Anrainern und Mitarbeitern umliegender Geschäfte verfolgt. Ein musikalisches Intermezzo von Bewohnern eines Hauses gegenüber der Bawag-Filiale wurde behördlich gestoppt: Sie hatten Boxen ans Fenster gestellt, aus denen laut der alte EAV-Hit „Ba, Ba, Banküberfall“ schallte.

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