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Flimmit startet neu: Streamen auf Österreichisch

Der Streamingdienst Flimmit wird neu gestartet.
Der Streamingdienst Flimmit wird neu gestartet. ©pexels.com
Ein Restart des Streaming-Diensts "Flimmit" bringt österreichisches Fernsehen auf die Endgeräte. Dahinter stecken hauptsächlich Produktionen des ORF.

Der ORF hat seine Streamingplattform Flimmit einem Relaunch unterzogen. Der Fokus des Abrufdiensts (www.flimmit.at) wird verstärkt auf fiktionalem österreichischem Content liegen, hieß es in einer Aussendung am Montag. Gezeigt werden Online-First-Angebote aktueller ORF-Produktionen, aktuelle heimische Serien und Filme, österreichische Kultfilme sowie Dokumentationen und Kabarett.

Flimmit unter Leitung des ORF

"Der ORF muss seinen Content dort anbieten, wo ihn das Publikum erwartet. Der ORF-Player wird es dem Publikum einfacher machen, ORF-Produkte via Stream non linear und mobil zu konsumieren. Flimmit ist eines unserer Premiumprodukte mit Schwerpunkt auf fiktionalem, österreichischem Content und ein wichtiger Baustein unserer Playerstrategie", wurde Roland Weißmann, Chefproducer und Projektleiter des ORF-Players, zitiert. Flimmit soll "die digitale Bühne der österreichischen Film- und TV-Schaffenden sein", kündigte Wolfgang Höfer, Produktverantwortlicher für Flimmit, an.

Ausgewählte ORF-Produktionen, vor allem Serien und Filme, aber auch Dokumentationen, werden bereits vor TV-Ausstrahlung auf Flimmit zu sehen sein. Zum Auftakt gibt es die Vorabpremiere der neuen ORF-Serie "Letzter Wille", die die Erbenermittler Paul (Johannes Zeiler) und Julia (Brigitta Kanyaro) begleitet, zu sehen. Zum Angebot zählen unter anderem auch die "Vorstadtweiber", "Soko Kitzbühel", "Schnell ermittelt" oder "Braunschlag", aber auch "Ein echter Wiener geht nicht unter" oder "MA 2412". Auch auf den österreichischen Film wird ein Schwerpunkt gelegt.

Vier Euro im Monat

Die Plattform wurde auch visuell neu gestaltet. Das rot-weiße neue Logo symbolisiere "die Leidenschaft zum österreichischen Film, die Wertschätzung der heimischen Kreativszene sowie die fokussierte Ausrichtung auf österreichisches Programm", hieß es.

Die Medienbehörde KommAustria entschied vor rund einem Jahr, dass der ORF die Streamingplattform aus einer Kombination von ORF-Programmentgelt und Abonnementgebühren finanzieren darf. Bisher wurde Flimmit ohne Einsatz der GIS-Gebühren betrieben. Das Abo wird nun billiger: War es bisher um 75 Euro pro Jahr zu haben, kostet es künftig nur noch 39,99 Euro pro Jahr oder 3,99 Euro pro Monat.

(APA/red)

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