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Fitnesscenter, Tanzschulen & Co. drängen auf Öffnungsfahrplan

Die Freizeit- und Sportwirtschaft fordert Öffnungsperspektiven.
Die Freizeit- und Sportwirtschaft fordert Öffnungsperspektiven. ©pixabay.com (Sujet)
Seit viereinhalb Monaten müssen Fitness- und Yogastudios sowie Tanzschulen coronabedingt geschlossen haben, die Veranstaltungsbranche liegt praktisch seit einem Jahr brach. Ein konkreter Fahrplan für eine stufenweise Öffnung wird gefordert.
Fitnessstudios wollen öffnen
Tanzschulen vor dem Aus

"Eine Öffnungsperspektive ist überlebenswichtig für die psychische und physische Gesundheit der coronamüden Menschen und Unternehmerinnen und Unternehmer im ganzen Land", sagte Astrid Legner, Obfrau des Fachverbandes Freizeit- und Sportbetriebe in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), am Mittwoch laut einer Aussendung. Zwar sei die Öffnung des Vereinssportes für Kinder und Jugendliche zu begrüßen, doch es müsse so schnell wie möglich eine Nachbesserung im Bereich des gewerblichen Sportes geben, forderte Legner.

Branchen drängen auf Ende des "Permanent-Lockdowns"

Auch Wolfgang Suitner, Sprecher der Veranstaltungsbranche, drängt auf ein Ende des "Permanent-Lockdowns". Betroffen seien nicht nur die Veranstaltungsbetriebe selbst, sondern auch vor- und nachgelagerte Branchen wie Gerüstbauer, Bühnen- und Tontechniker, Cateringunternehmen, Pyrotechniker oder Floristen.

Bestätigt in ihren Öffnungsforderungen sehen sich die Branchenvertreter durch eine Clusteranalyse der AGES, wonach es seit der Öffnung von Handel und körpernahen Dienstleistern vor über einem Monat keine Clusterbildungen dort gegeben habe. "Durch die Sicherheits- und Präventionskonzepte, das Tragen von FFP2-Masken und die österreichweit inzwischen sehr hohe Testdichte ist das Einkaufen, der Besuch beim Masseur oder der Fußpflege sowie der Gang zum Friseur sicher. Rund 84 Prozent der Ansteckungen passieren laut AGES im Haushalt oder im Bereich der Freizeit", so Handelsobmann Rainer Trefelik und die Branchensprecher der körpernahen Dienstleister, Dagmar Zeibig und Wolfgang Eder.

(APA/Red)

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