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Fisichella siegte in Malaysia

Renault ist bereits wieder das Maß der Dinge in der Formel 1. Giancarlo Fisichella gewann am Sonntag aus der Pole Position den Grand Prix von Malaysia 4,5 Sekunden vor Weltmeister Fernando Alonso. | WM-Stand

Alonso führt nach diesem Renault-Double in der Fahrer-WM mit 18 Punkten vor Michael Schumacher und Jenson Button (je 11). Von den Red-Bull-Autos kam im zweiten Saison-GP nur Vitantonio Liuzzi (Toro Rosso) als punktloser Elfter ins Ziel. Die beiden Red-Bull-Piloten Christian Klien und David Coulthard schieden mit Hydraulik-Defekten aus.

Bei bedecktem Himmel und daher “nur“ 33 Grad Lufttemperatur legte der neben Klien nur aus Reihe vier gestartete Alonso einen Blitzstart hin und lag schon in Kurve zwei hinter Fisichella und Jenson Button auf Platz drei. Nur zwei Kurven weiter kam der Anfang vom Ende für Klien. Beim Versuch, innen an den kämpfenden McLarens vorbeizukommen, touchierte der Vorarlberger das Auto von Kimi Räikkönen mit seinem linken Vorderrad. Der Finne drehte sich gleich darauf ins Out. Klien fuhr nach Reparatur der Radaufhängung zwar später zu Testzwecken weiter, fiel aber in Runde 26 endgültig aus.

Zwar kamen nur 14 Autos in die Wertung, dennoch wurde der Malaysia-GP nicht ganz zur befürchteten Ausfallsorgie. Fisichella, Button und Alonso bestimmten in einem letztlich unspektakulären Grand Prix zunächst in dieser Reihenfolge vorne die Pace. Der mit viel Sprit fahrende Spanier überholte Honda-Pilot Button und fuhr im Finish auch schneller als sein Teamkollege – so etwa die schnellste Rennrunde von 1:34,803 Minuten in der 45. Runde -, am dritten GP-Sieg Fisichellas konnte er aber nichts ändern. “Ein perfektes Rennen, auch wenn es sehr anstrengend war”, jubelte Fisichella. “Das Auto und der Motor waren perfekt”, freute sich der 33-jährige Römer. Bahrain-Sieger Alonso war bewusst, dass er seine Chancen auf den zweiten Saisonsieg schon im Samstag-Qualifying verspielt hatte. “Ich konnte nur noch das Beste draus machen. 18 von 20 Punkten nach zwei Rennen sind aber nicht schlecht“, sagte der 24-jährige Titelverteidiger.

Nur Ferrari brachte ebenfalls beide Autos in die Punkteränge, wobei überraschte, dass der nach einem doppelten Motorentausch aus der letzten Reihe gestartete Team-Neuling Felipe Massa (BRA) seinen Teamkollegen Michael Schumacher am Ende nicht passieren ließ und sechs Zehntel vor dem Deutschen Fünfter wurde. Während die beiden hochgelobten Williams ausfielen, gab es durch Jacques Villeneuve (7.) bzw. Ralf Schumacher (8.) erstmals heuer Punkte für BMW und Toyota.

Klien packte frustriert seine Sachen für den Weiterflug zum nächsten Grand Prix nach Australien. “Es war ein normaler Rennunfall. Montoya und Räikkönen haben gekämpft, ich wollte innen vorbei, war auf den Kerbs und bin in Räikkönens Auto gerutscht. Das ist natürlich schade, weil ich sogar Fünfter hätte werden können”, ärgerte sich der Vorarlberger. Räikkönen sah den Unfall mit Klien natürlich anders. “Ein fundamentaler Fehler von Christian”, meinte der Dauer-Pechvogel. Die Kritik passte zum schwarzen Tag für den Österreicher. Klien: “Dass wir dann bei der Hitze weitergefahren sind, war zwar wegen der dabei gewonnen Daten wichtig, aber auch ziemlich frustrierend.”

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