Filmfonds Wien fördert siebzehn Projekte mit 1,5 Millionen Euro

Bemerkenswerte Zahlen in Sachen Filmförderung: Zehn Arbeiten mit 1.297.990 Euro in der Herstellung, sieben weitere mit 169.398 Euro in der Projektentwicklung gefördert. Hier geht's zum Kino- und TV-Programm

Projekte von Michael Glawogger, Nikolaus Geyrhalter und Peter Kern sind unter den siebzehn Spielfilmen und Dokus, für die der Filmfonds Wien in seiner zweiten Jurysitzung des Jahres Förderungen in der Höhe von insgesamt 1.467.388 Euro beschlossen hat. Der Filmfonds teilte in einer Aussendung mit, dass im Bereich der Herstellungsförderung mit 1.297.990 Euro zehn Arbeiten gefördert werden, sieben weitere Drehbücher erhalten Projektentwicklungsförderungen in der Gesamthöhe von 169.398 Euro.

Der größte Betrag der Herstellungsförderung geht an den Film “Blaue Gitarre” (Nanook Film) von Peter Kern. Das Projekt mit Schauspielern wie Otto Schenk und Tom Schilling wird mit bis zu 300.000 Euro gefördert. Auf Platz zwei landet mit bis zu 200.000 Euro der TV-Krimi “Das letzte Match” (Mungo Film), der Kommisar Rex für seine Ermittlungen zur EURO 2008 wieder nach Wien bringt. “Grbavica”-Regisseurin Jasmila Zbanic bekommt für “On the Path” (coop99) bis zu 100.000 Euro. Von den Dokus darf sich Michael Glawogger über bis zu 150.000 Euro für “Whores Glory” (Lotus Film) freuen.

In der Projektentwicklung werden sieben Projekte gefördert, fünf Spielfilme und zwei Dokumentarfilme. Die beiden Komödien “Draken” (FRAMES filmproduktion) und “Untitled Lovestory” (Eidolon Entertainment) bekommen mit bis zu 36.400 Euro bzw. bis zu 34.898 Euro die höchsten Förderungen.

In einer Aussendung übt der Kultursprecher der ÖVP Wien, Franz Ferdinand Wolf, Kritik an der Dotierung des Filmfonds und fordert Kulturstadtrat Andreas Mailath Pokorny (S) auf, die Filmfördermittel in Wien zu erhöhen.

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