Filmfestspiele von Venedig beginnen

Der Festspiel-Direktor freut sich auf seine Gäste
Der Festspiel-Direktor freut sich auf seine Gäste ©APA (Archiv/epa)
Mit der sizilianischen Familiensaga "Baaria" von Oscar-Preisträger Giuseppe Tornatore eröffnen am Mittwoch die 66. Filmfestspiele von Venedig. Bis zum 12. September gehen 24 Filme in das Rennen um den Goldenen Löwen.
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Mit “Lourdes” von Jessica Hausner ist auch der erste österreichische Film seit 2006 (“Fallen” von Barbara Albert) im Wettbewerb vertreten.

Insgesamt entstanden sechs der 75 Filme in den vier Hauptschienen des Festivals mit österreichischer Beteiligung. Als Präsident der sechsköpfigen Jury fungiert der taiwanesische Starregisseur Ang Lee. Ehrenpreise am Lido nehmen US-Trickfilmer John Lasseter (“Toy Story”) und “Rocky” Sylvester Stallone entgegen.

Mit sechs Produktionen, u.a. von Michael Moore oder Ex-Gucci-Designer Tom Ford, sind die USA so stark wie selten im Wettbewerb vertreten – eine entsprechende Starparade von George Clooney bis Charlize Theron wird erwartet. Für Deutschland laufen Fatih Akins “Soul Kitchen” und der mit österreichischer Beteiligung entstandene Debütfilm “Women Without Men” der Iranerin Shirin Neshat. Österreichische Gelder stecken auch in “Pepperminta” der Schweizer Künstlerin Pipilotti Rist, der Film ist wie “Toto” von Peter Schreiner in der Reihe “Orizzonti” zu sehen. Sherry Hormanns Adaption der Biografie von Waris Dirie, “Wüstenblume”, wird in der “Giornate deglie Autori” präsentiert, und in die “Settimana della critica” wurde Patric Chihas “Domaine” eingeladen.

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