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Figurentheaterfestival "dreizurdritten zwischendurch"

Zwei Österreichpremieren für Erwachsene: Tschechows "Die Möwe" in polnischem Gewand, "Minaskoffer" zeigt Voodoopuppe auf Entdeckungsreise - 30. und 31. Mai im Wiener Lilarum.

Figurentheater für Erwachsene wurde dem Wiener Publikum in den 90er Jahren vor allem durch das internationale Festival “Die Macht des Staunens” näher gebracht. Seit dem vergangenen Jahr gibt es mit “dreizurdritten” im Wiener Figurentheater Lilarum ein neues Festival für Puppentheater abseits von Krawutzi-Kasperl und Krokodil. Das dreigeteilte Festival, dessen Hauptteil jeweils im September stattfindet, zeigt am 30. und 31. Mai in “dreizurdritten zwischendurch” mit “Die Möwe” und “Minaskoffer” zwei Erstaufführungen.

“Die Möwe” ist eine Produktion des polnischen Ensembles “Kompania Doomsday” nach dem Drama von Anton Tschechow. Bei “dreizurdritten zwischendurch” feiert das Stück seine Österreichpremiere und wird an beiden Tagen um 19 Uhr zu sehen sein. Es erzählt die Geschichte von Menschen, die ihr Leben der Realisierung unmöglicher Träume widmen. Medwedjenko liebt Mascha, Mascha liebt Kostja, Kostja liebt Nina und Nina liebt Trigorin. Gutsbesitzer Sorin will Schriftsteller werden, Schriftsteller Trigorin viel lieber täglich angeln. Nina träumt von einer Schauspielkarriere, Kostja will rebellisch neue Formen der Literatur entdecken und Arkadina ahnt, dass etwas nicht so rund läuft in ihrem Leben. Das Ringelspiel quietscht und eiert und dreht sich trotzdem spröde weiter.

In den Nightlines jeweils um 22 Uhr gibt es die Uraufführung des Stücks “Minaskoffer” von Karin Bayerle zu sehen, die beim letzten “dreizurdritten” mit dem Alternativkasperlstück “Naked Punch” vertreten war. Die Voodoopuppe Mina liegt vergessen in einem alten Koffer, bis sie sich aufmacht, die Welt zu erkunden. Gänzlich neu entdeckt Mina verschiedene Gefühle, von denen jedes einzelne schmerzhaft eine Nadel in ihrem Körper hinterlässt. Und als sie jemanden kennenlernt, der auch in ihr Gefühle wecken kann, stellt sich die Frage des Näherkommens, ohne gleichzeitig ihr kleines Puppenherz zu durchbohren.

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