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"Fest der Freude" fand erstmals im virtuellen Raum statt

Heuer konnte das Fest der Freude nicht am Heldenplatz stattfinden.
Heuer konnte das Fest der Freude nicht am Heldenplatz stattfinden. ©APA/HERBERT NEUBAUER
Am Freitag fand das "Fest der Freude" erstmals im virtuellen Raum statt. Das Weltkriegsende wurde unter dem Motto "Menschlichkeit ohne Grenzen" gefeiert.

Nicht vor Menschenmassen auf dem Wiener Heldenplatz, sondern im Internet ist das "Fest der Freude" zum Weltkriegsende in diesem Jahr über die Bühne gegangen. Grund für die virtuelle Austragung war die Coronapandemie. Zu Wort kamen via Video Zeitzeugen, Politiker und Vertreter der einstigen Alliierten. Auch die WienerSymphoniker ließen sich ihren jährlichen Musikbeitrag nicht nehmen.

"Menschlichkeit ohne Grenzen" als Motto

"Menschlichkeit ohne Grenzen" lautete der thematische Schwerpunkt dieses Jahres. "Wir müssen alle sehen, wie wichtig das Zusammenleben der Menschen ist", betonte der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG), Oskar Deutsch in seinem Beitrag. Dabei gebe es auch keine Grenzen. Garanten dafür, dass es eigentlich überall Menschlichkeit geben sollte, seien etwa Organisationen wie die Europäische Union und die Vereinten Nationen.

Nicht nur Botschafter der Befreier-Nationen richteten wieder ihre Grüße aus, auch Margaritis Schinas, Vizepräsident der Europäischen Kommission, meldete sich zu Wort. "Wir durchleben schwierige, beispiellose Zeiten", erwähnte er die Coronakrise. Das "Fest der Freude" sei aber ein Augenblick des Feierns. 75 Jahre nach der Befreiung des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz sei dies auch eine Gelegenheit, der Millionen Opfer des Holocaust zu gedenken.

Willi Mernyi, Vorsitzender des Mauthausen Komitees Österreich (MKÖ) und damit Veranstalter des Fests, betonte, dass die virtuelle Austragung zwar nicht zu vergleichen sei mit der Veranstaltung auf dem Heldenplatz. Eine Absage sei aber einfach nicht infrage gekommen. Mernyi erinnerte auch an den kürzlich verstorbenen Wehrmachtsdeserteur Richard Wadani, der das "Fest der Freude" immer unterstützt hatte.

Van der Bellen meldet sich zu Wort, Wiener Symphoniker musizieren

Auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen meldete sich am 8. Mai meldete sich via Video-Botschaft zu Wort . Für die musikalische Begleitung sorgten die Wiener Symphoniker und Dirigent Alexander Liebreich. Sie präsentierten das "Allegretto" aus Beethovens 7. Symphonie A-Dur op. 92 im zeitgemäßen Split-Screen-Format. ORF III übertrug das Fest live.

(APA/Red)

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