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Ferrari spielt Katz und Maus

Einen weiteren Doppelsieg für die überlegenen Ferrari hat es am Sonntag im Formel 1-GP von Italien in Monza gegeben. Rubens Barrichello gewann vor Michael Schumacher.

Die Formel-1-WM ist beim Europa-Abschied zu einer Demütigungs-Tour für die Ferrari-Konkurrenz ausgeartet. Die Roten aus Maranello feierten am Sonntag im Heim-GP in Monza vor 140.000 Zuschauern den 13. Sieg im 15. Saisonrennen, diesmal durfte wieder Rubens Barrichello vor dem fünfmaligen Weltmeister Michael Schumacher den siebenten Doppelsieg 2002 anführen. Der Brasilianer ist nach dem dritten Saisonsieg vor den beiden ausstehenden Rennen in den USA und Japan so gut wie Vizeweltmeister, weil Pole-Mann Juan Pablo Montoya ebenso ausfiel wie sein Williams-BMW-Teamkollege Ralf Schumacher. Schumacher reichte Platz zwei, um mit 128 Zählern einen neuen Punkterekord aufzustellen.

Die Spannung im drittletzten GP des Jahres währte nur kurz. Am Start quetschte sich Ralf Schumacher vor Montoya in Front doch schon in der vierten Runde ging der “Wundermotor” des Deutschen kaputt, in der 34. Runde rollte auch Montoya aus. Damit war das Rennen für die Ferrari gelaufen und Barrichellos Zweistopp-Taktik mit einem leichteren Auto ging auf. Er kam unmittelbar vor dem nur einmal tankenden Michael Schumacher aus der Box, doch der Deutsche hielt sich dezent zurück und als beide Ferrari bis auf Irvine und Jarno Trulli das gesamte Feld überrundet hatten, stellte auch Barrichello ab.

Den Rest des Rennens bummelten Barrichello und Schumacher derart, dass sie die Langsamstem im Feld waren und sich acht andere Piloten wieder zurückrunden konnten. Die letzte Runde absolvierten die Ferrari im Paarlauf und gewannen vor dem Jaguar von Irvine, womit erstmals in dieser Saison ein Fahrer aufs Podest kam, der nicht in einem Ferrari, Williams oder McLaren sitzt. Teamchef Niki Lauda freute der zweite Jaguar-Podestplatz nach Monaco 2001 sehr. “Ich bin absolut zufrieden, unsere Mitarbeiter haben Tag und Nacht gearbeitet und sehen jetzt wieder Licht im Tunnel. Das ist eine Trendwende.”

Ergebnis des Formel 1-Grand Prix von Monza:

1. Rubens Barrichello (BRA) Ferrari: 1:16:19,982 Std.
2. Michael Schumacher (GER) Ferrari: + 0,225
3. Eddie Irvine (GBR) Jaguar-Cosworth: + 0:52,579
4. Jarno Trulli (ITA) Renault: + 0:58,219
5. Jenson Button (GBR) Renault: + 1:07,770
6. Olivier Panis (FRA) BAR-Honda: + 1:08,491
7. David Coulthard (GBR) McLaren-Mercedes: + 1:09,047
8. Giancarlo Fisichella (ITA) Jordan-Honda: + 1:10,868
9. Jacques Villeneuve (CAN) BAR-Honda: + 1:21,091
10. Nick Heidfeld (GER) Sauber-Petronas: + 1:22,046
11. Mika Salo (FIN) Toyota: + 1 Runde
12. Takuma Sato (JPN) Jordan-Honda: + 1 Runde
13. Alex Yoong (MAS) Minardi-Asiatech: + 6 Runden

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