Femizide: Van der Bellen tauschte sich mit Experten aus

Frauenmordserie: Auch für Bundespräsident wird noch zu wenig getan.
Frauenmordserie: Auch für Bundespräsident wird noch zu wenig getan. ©APA/BUNDESHEER/PETER LECHNER
Bundespräsident Alexander Van der Bellen und seine Frau Doris Schmidauer haben sich am Dienstagnachmittag anlässlich der Frauenmordserie mit Experten ausgetauscht.
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Der jüngste Fall habe "auf dramatische und traurige Weise gezeigt, dass noch immer zu wenig getan wird, um Frauen vor Gewalt zu schützen", sagte das Staatsoberhaupt am Rande des Gesprächs.

Van der Bellen empfing Experten in der Wiener Hofburg

Bei dem nicht medienöffentlichen Termin waren unter anderem Rosa Logar von der Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie, Bettina Zehetner von der Frauenberatung und Erich Lehner vom Dachverband Männerarbeit Österreich (DMÖ) anwesend. "Meiner Frau Doris und mir war es wichtig, uns aus erster Hand zu informieren, wie die Lage ist und was jetzt getan werden muss", meinte Van der Bellen zum Anlass.

"Wir müssen als Gesellschaft viel mehr tun, um Gewalt an Frauen zu verhindern", meinte auch Schmidauer. Ein wichtiger Schritt sei dabei auch die Sprache: "Achten wir darauf, was wir sagen, wenn wir von einem Frauenmord sprechen. Das ist kein 'Familiendrama'. Das ist keine 'Beziehungstragödie'." Es sei schlicht Mord.

(APA/Red)

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