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Feldkircher Architekten gewinnen Wettbewerb

©Marte.Marte
Wettbewerb für das neue Besucherzentrum Mathildenhöhe in Darmstadt: Jury kürt Marte.Marte Architekten aus Feldkirch mit WES-Landschaftsarchitektur, Hamburg, zum Sieger.

„Die Weiterentwicklung der Mathildenhöhe stellt die Wissenschaftsstadt Darmstadt vor eine der herausragenden Bauaufgaben dieser Zeit, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Bewerbung um die Anerkennung als Unesco-Welterbe“, erklärte Oberbürgermeister Partsch „Ich bin beeindruckt von der hohen Qualität und der gestalterischen Vielfalt der Entwürfe, die der Architektenwettbewerb erbracht hat.“

22 Wettbewerbsbeiträge

Der europaweit ausgeschriebene Architektenwettbewerb diente dazu, nachhaltige Lösungen für die gestellten Planungsaufgaben zu erhalten. Auf einer fundierten Ausschreibungsunterlage konnte der Wettbewerb mit fachlicher Unterstützung durch das betreuende Büro Bäumle-Architekten und Stadtplaner, Darmstadt, durchgeführt werden. Die Bewerber waren aufgefordert, jeweils Teams aus Architekten, Stadtplanern und Landschaftsarchitekten zu bilden. Insgesamt hatten 65 solcher Planungsteams eine Bewerbung eingereicht. 25 Teilnehmer, darunter auch mehrere Bewerbergemeinschaften aus dem europäischen Ausland und aus Darmstadt, wurden ausgewählt; 22 Wettbewerbsbeiträge wurden letztlich eingereicht.

Das Preisgericht unter Vorsitz von Prof. Arno Lederer aus Stuttgart, in Darmstadt bekannt durch die Sanierung des Staatstheaters und die Gestaltung des Georg-Büchner-Platzes, tagte am 22. und 23. November auf der Mathildenhöhe. Neben Oberbürgermeister Partsch waren in der Jury Vertreter des Bundes, der Stadtpolitik, der Denkmalpflege, der Hochschule Darmstadt, Förderer der Mathildenhöhe und der Stadtverwaltung, beteiligt. Experten aus den Bereichen Architektur, Städtebau und Landschaftsarchitektur haben als Fachpreisrichter die Stadt bei der Auswahl der besten Entwürfe unterstützt.

Die Jury hatte eine Vielzahl von Lösungsansätzen mit hohem kreativem Potential zu bewerten. „Die Entwürfe haben gezeigt, dass es mit den Mitteln zeitgenössischer Architektur gelingen kann, dem Anspruch eines Besucherzentrums an diesem historisch bedeutsamen Ort und der weiteren kulturellen Nutzung in einem Ideenteil gerecht zu werden“, sagte OB Partsch.

Eigenständiger Baukörper

„Das Gebäude positioniert sich als eigenständiger Baukörper in seinem städtebaulichen Umfeld zwischen Park und Platzraum. Das Haus erfüllt sehr gut die Aufgabe eines Durchgangsraums für die Vorbereitung auf das Areal der Mathildenhöhe und ist als ein Ort der Informationsvermittlung klar auszumachen. Es öffnet sich im Eingangsgeschoß konsequent zum Ausstellunggebäude und nach Nordosten zum historischen Ateliergarten. In Bezug auf seine räumlichen Angebote ist es durch seine offene und vielseitig nutzbare Grundstruktur flexibel und zukunftsfähig“, heißt es in der Begründung des Preisgerichts zum Siegerentwurf aus Vorarlberg.

(Red.)

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