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Felderer: Ohne Schuldenbremse drohen weitere Abstufungen

IHS-Chef Bernhard Felderer
IHS-Chef Bernhard Felderer ©APA
IHS-Chef Bernhard Felderer spricht sich nach der Verschlechterung des Ausblickes für die Bonität von Österreich durch die Ratingagentur Moody's einmal mehr für die Einführung einer Schuldenbremse aus.
Moody's senkt Ausblick für Österreich

Felderer vermutet, dass im jüngsten Ratingurteil das von der Regierung beschlossene Sparpaket noch nicht berücksichtigt worden ist, wohl aber die vorangegangenen Diskussionen, die nicht gerade einen “klaren Eindruck” vermittelt hätten.”Wenn wir die Schuldenbremse zu diesem Paket hinzufügen könnten, dann glaube ich nicht, dass wir weitere Downgradings befürchten müssen”, sagte Felder am Dienstag im Gespräch mit der APA. Wenn nicht, dann sei die Gefahr sehr groß, “dass wir noch mal nach unten gebombt werden”. Bei der Hysterie, die da ausgebrochen sei, sei dies nicht ausgeschlossen. Mit der Schuldenbremse würde ein überzeugendes Argument geliefert werden, das müsste auch die Opposition einsehen. Die Schuldenbremse sei seit November überfällig.

Kritik an Euroraum

Hinsichtlich der von Moody’s ebenfalls als Gefahr für die Bonität der Republik angeführten Engagements der österreichischen Banken in Osteuropa, meint Felderer, hier sei ein gewisses Missverständnis da: “Die Absicherung ist sehr gut, dass verstehen die halt nicht.”

Mehr Verständnis zeigt Felderer für die auf den gesamten Euroraum bezogene Kritik: “Das Euro-Krisenmanagement ist nicht vorbildlich für ein vorausschauendes Krisenmanagement. Das ist mehr Reaktion als Aktion.” Zudem sei zu berücksichtigen, dass die USA generell gegen den Euro voreingenommen sei und die ganze Konstruktion für problematisch halte. “Das wissen wir schon seit der Einführung des Euro. Viele Leute sehen das jetzt bestätigt. Das ist aus unserer Sicht falsch”, so Felderer. Der Euro könne auch bei heterogenen Ländern funktionieren, wenn sie die Schuldengrenzen einhielten.

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