Federer und Nadal erreichten Wimbledon-Runde zwei

Roger Federer besiegte Italiener Paolo Lorenzi
Roger Federer besiegte Italiener Paolo Lorenzi
Nach seiner Blamage vor einem Jahr hat Rafael Nadal beim Tennis-Grand-Slam-Turnier in Wimbledon ein erneutes Erstrunden-Aus vermieden. Der spanische Weltranglisten-Erste rang den Slowaken Martin Klizan mit 4:6,6:3,6:3,6:3 nieder. Der Schweizer Roger Federer schied 2013 bereits in Runde zwei aus. In der ersten Runde trat er souverän auf und besiegte den Italiener Paolo Lorenzi 6:1,6:1,6:3.


Nadal bekommt es in der zweiten Runde mit Lukas Rosol zu tun und kann sich für seine Zweitrunden-Niederlage gegen den Tschechen vor zwei Jahren revanchieren. 2013 hatte Sandplatz-Spezialist Nadal zum Auftakt völlig überraschend gegen den Belgier Steve Darcis verloren.

Federer machte den ersten Schritt zur Tilgung der Wimbledon-Schmach des Vorjahres. Den erneuten Anlauf auf seinen achten Einzeltitel im Tennis-Mekka – das wäre Rekord – begann er mit einem souveränen Sieg.

Das Alter von 32 Jahren war so ziemlich das einzige, das die beiden Gegner im Anschluss an die Partie von Jürgen Melzer auf Court 1 gemeinsam hatten. Federer war jederzeit Herr der Lage. “Ich habe ein gutes Match gespielt”, sagte der Eidgenosse nach seinem 68. Wimbledon-Matchsieg. “Es ist gut, die erste Hürde genommen zu haben. Ich bin motiviert, möchte das Turnier gewinnen.” Lorenzi hat bei allen seinen 13 Grand Slams noch keinen Sieg geholt.

Federers Landsmann und Australian-Open-Sieger Stan Wawrinka hatte auch etwas gut zu machen, war er doch schließlich bei den French Open in Runde eins am Spanier Guillermo Garcia-Lopez gescheitert. Vom Portugiesen Joao Sousa ließ sich Wawrinka diesmal nicht überraschen und gewann sicher 6:3,6:4,6:3. Garcia-Lopez erwischte es diesmal übrigens zum Auftakt gegen den Serben Dusan Lajovic.

Bei den Damen hatte Sabine Lisicki (Nr. 19) die Ehre, für Teil zwei des Damen-Feldes auf dem Center Court zu beginnen. Dies steht der Titelverteidigerin zu, doch trat Marion Bartoli (FRA) noch vergangenen Sommer zurück. So kam Lisicki als Finalistin 2013 zum Zug, die Deutsche gab sich beim 6:2,6:1 gegen Julia Glushko (ISR) keine Blöße. Auch Agnieszka Radwanska (POL-4) und French-Open-Siegerin Maria Scharapowa (RUS-5) stiegen auf. Scharapowa fertigte die Britin Samantha Murray 6:1,6:0 ab und spielt im Kampf um den Einzug in die dritte Runde gegen die Weltranglisten-85. Timea Bacsinszky aus der Schweiz. Im vergangenen Jahr war das Grand-Slam-Turnier für Scharapowa ebenso wie für Federer schon in der zweiten Runde beendet.

Problemlos weiter kam auch Serena Williams. Die fünffache Wimbledon-Siegerin ließ die Enttäuschung von Paris hinter sich und folgte mit einem 6:1,6:2 gegen Anna Tatashwili ihrer Schwester Venus in Runde zwei.

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