Federer und del Potro im US-Open-Finale

Federer zog Djokovic den Nerv
Federer zog Djokovic den Nerv ©APA (epa)
Titelverteidiger Roger Federer steht im Endspiel der US Open und greift nach seinem sechsten Titel nacheinander. Der 15-fache Grand-Slam-Sieger aus der Schweiz war am Sonntagabend in New York nach zum Teil spektakulären Ballwechseln auch von Novak Djokovic nicht zu bremsen. In der Neuauflage des Finals von 2007 gewann Federer 7:6,7:5,7:5 und trifft nun auf Juan Martin del Potro.

“Es war ein tolles Match und es hat riesigen Spaß gemacht”, sagte Federer. “Aber auch Novak hat ein tolles Turnier gespielt.” Im letzten Spiel des hochklassigen Matches gelang ihm ein unglaublicher Schlag durch die Beine, den er selbst als “den spektakulärsten meines Lebens” bezeichnete.

Del Potro hatte sich am Nachmittag gegen den am Ende seiner Kräfte angelangten Rafael Nadal durchgesetzt und sein erstes Grand-Slam-Finale erreicht. Der unter einer Bauchmuskelzerrung leidende Nadal bekam bei der 2:6, 2:6, 2:6-Vorführung nicht den Hauch einer Chance. “Die Verletzung hat mich behindert. Das stimmt. Aber der Grund für die Niederlage war das nicht. Der Grund war, dass er heute einfach viel besser war als ich.”

“Ich habe mich sehr verbessert. Und wenn man gegen Rafa oder Roger spielt, muss man alles geben. Genau das habe ich heute getan”, sagte der überglückliche del Potro. “Ich habe ein prima Match gespielt. Hier in Flushing Meadows zu gewinnen, bei meinem Lieblingsturnier, wäre das Größte. Ich kann es noch gar nicht fassen, dass ich im Finale stehe.”

Im Doppel gewannen die US Open Lukas Dlouhy und Leander Paes. Die Kombination aus Tschechien und Indien setzte sich mit 3:6, 6:3, 6:2 gegen die als Nummer drei einen Platz besser eingestuften Mahesh Bhupathi/Mark Knowles (Indien/Bahamas) durch.

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