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Favoritner wollte 78-Jährige vergewaltigen

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Am Neujahrsmorgen ging eine 78-Jährige zeitig in der Früh zum Müllcontainer - und wurde von einem Unbekannten angesprochen: „Kätzchen, woll ma net?" Ihre Hilfeschreie hörten drei Burschen - jetzt gab's drei Jahre Haft für den Täter.

Eine 78 Jahre alte Wienerin fiel am Neujahrsmorgen in einer Gemeindebau-Anlage in Favoriten einem Sex-Täter zum Opfer. Die Pensionistin wollte um 6.00 Uhr in der Früh Plastikflaschen entsorgen, als sie ein Unbekannter bei den Müllcontainern ansprach:

„Kätzchen, woll ma net?” Dann fiel er über sie her und wollte die geschockte Frau oral befriedigen. Der 32-jährige Notstandshilfebezieher wurde am Donnerstag im Straflandesgericht zu drei Jahren unbedingter Haft verurteilt und in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen.

Der allein stehende Mann hatte den Jahreswechsel mit Alkohol und dem einen oder anderen Joint in seiner Wohnung verbracht. Als der Morgen graute, wollte er „kurz Luft schnappen”, wie er nun dem Schöffensenat (Vorsitz: Sonja Höpler-Salat) erzählte. Dabei begegnete er der betagten Frau.

„Ich war betrunken. Ich kann mir selber nicht erklären, wie das passiert ist”, verantwortete sich der Angeklagte. Sein Opfer rief verzweifelt um Hilfe und hatte Glück: Drei junge Männer, die vom Feiern nach Hause kamen, hörten sie und eilten herbei. Als der Täter sie wahrnahm, versuchte er zu flüchten. Die Burschen liefen ihm nach, holten ihn ein und hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizei in Schach.

Die Gerichtspsychiaterin stellte beim 32-jährigen, der als Kind selbst von mehreren Männern missbraucht worden war, eine kombinierte Persönlichkeitsstörung fest, die bei keiner entsprechenden Therapie weitere Straftaten befürchten lasse. Sie empfahl daher seine Unterbringung in einer Sonderstrafanstalt.

Der Schuldspruch wegen versuchter Vergewaltigung ist nicht rechtskräftig. Der Mann ersuchte um Bedenkzeit.

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