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Fast 400 Verletzte bei Erdbeben in Japan

Nach japanischen Fernsehberichten waren noch Stunden danach Tausende Haushalte auf der nördlichsten Hauptinsel Hokkaido von der Stromversorgung abgeschnitten.

Ein Mann starb nach offiziellen Angaben bei einem Verkehrsunfall infolge der Erdstöße.

Die Behörden warnten vor Flutwellen und Nachbeben, die in den kommenden Tagen auftreten könnten. In Tomakomai entzündete sich ein Tanklager einer Raffinerie. Hokkaido ist die zweitgrößte der vier Hauptinseln Japans.

Die Region war am frühen Morgen von den Erdstößen mit einer der Stärke bis zu 8,0 auf der Richterskala erschüttert worden. Gemessen an der Schwere der Erdstöße hielten sich die Schäden jedoch in Grenzen. Viele der Opfer zogen sich meist leichte Blessuren durch umstürzendes Mobiliar zu.

Das Epizentrum lag 42 Kilometer unter dem Meeresgrund nahe der Hafenstadt Erimo. Das Beben war auch in der rund 975 Kilometer südlich gelegenen Hauptstadt Tokio zu spüren. Etwa eine Stunde später folgte das zweite Beben mit einer Stärke von 5,8. Ein drittes Beben erschütterte Hokkaido kurz darauf mit einer Stärke von 7,0.
In Geschäften fielen Waren aus den Regalen. Mehrere Häuser und Straßen wurden beschädigt. Stellenweise waren die Wasser- und Gasversorgung sowie Telefonleitungen unterbrochen. Während des Tages gab es zahlreiche kleinere Nachbeben.

Die Insel Hokkaido hat etwas die Größe Österreichs und umfasst damit ein Fünftel der gesamten Fläche Japans. Sie ist mit etwa 5,7 Millionen Einwohnern die am dünnsten besiedelte Provinz des Landes. Auf einem Quadratkilometer leben hier gerade 68 Menschen.

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