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Fasanviertel: Sisis Rivalin

©© Bezirksmuseum
Die Erzfeindin der Kaiserin Elisabeth hielt auf der Fasangasse Hof.

Die Fürstin Pauline Metternich war die wohl berühmteste Bewohnerin des Fasanviertels. Als Enkelin des berühmten Staatskanzlers Metternich 1836 geboren, heiratete sie den Bruder ihrer Mutter und war ihrem Großvater sowohl
Enkelin als auch Schwiegertochter.

Da ihr Gatte in Paris am Hofe von Napoleon III. als Botschafter tätig war, erhielt sie Einblick in die Welt
des Repräsentierens und war nach ihrer Rückkehr nach Wien im Jahre 1870 die heimliche Kaiserin von Wien.

Das führte natürlich zu einem erbitterten Krieg mit der tatsächlichen Kaiserin Elisabeth,die aus ihrer Verachtung für Paulines Figur, ihrem übertriebenen Schminken und ihrer überladenen Garderobe keinen Hehl machte. Trotzdem überließ „Sisi“ aufgrund ihrer Menschenscheu der Fürstin etliche Aufgaben und Pflichten.

Pauline Metternich, wegen ihrer Klatschsucht auch „Mauline Metternich“ genannt, initiierte den beliebten Blumenkorso im Prater, unterstützte mit ihren „Charity“- Veranstaltungen die Wiener Poliklinik und hielt in ihrem Palais in der Fasangasse 26 einen literarischen Salon. Die Fürstin, die sich bei der Wiener Bevölkerung enormer Beliebtheit erfreute, starb 1921; ihr Palais im Fasanviertel wurde im Zweiten Weltkrieg komplett zerstört.

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