Fall Cain: Derzeitige Strafrahmen für Gewaltdelikte

Bregenz - Justizministerin Claudia Bandion-Ortner überlegt, bei Gewaltdelikten die Mindeststrafen zu erhöhen, wenn Kinder das Opfer sind. Entsprechende Änderungen sollen intern und mit Experten geprüft werden.

Folgend ein Überblick über Delikte, die infrage kommen würden:

 

Mord: Zehn bis 20 Jahre oder lebenslänglich

Aussetzung: Sechs Monate bis fünf Jahre

Aussetzung mit Todesfolge: Ein bis zehn Jahre

Körperverletzung: Keine Mindeststrafe, bis ein Jahr Haft

Schwere Körperverletzung: Keine Mindeststrafe, Höchststrafe ist drei Jahre

Körperverletzung mit schweren Dauerfolgen: Sechs Monate bis fünf Jahre

Körperverletzung mit tödlichem Ausgang: Ein bis zehn Jahre

Absichtliche schwere Körperverletzung: Sechs Monate bis 5 Jahre, mit Todesfolge fünf bis zehn Jahre

Quälen bzw. Vernachlässigen Unmündiger: Keine Mindeststrafe, bis drei Jahre

Quälen mit Todesfolge: Ein bis zehn Jahre

Fortgesetzte Gewaltausübung bei Unmündigen: Sechs Monate bis fünf Jahre

Fortgesetzte Gewaltausübung bei Unmündigen mit Todesfolge: Zehn bis 20 Jahre

Schwerer sexueller Missbrauch von Unmündigen: Fünf bis 15 Jahre

Sexueller Missbrauch mit Todesfolge: Zehn bis 20 Jahre oder lebenslänglich

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