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Facebook-Aktie nach langer Talfahrt wieder am Ausgabepreis

Nach über einem Jahr hat die Facebook-Aktie wieder ihren Ausgangswert erreicht.
Nach über einem Jahr hat die Facebook-Aktie wieder ihren Ausgangswert erreicht. ©AP
Über ein Jahr nach dem verpatzten Börsengang ist die Facebook-Aktie erstmals wieder unmittelbar an den Ausgabepreis von 38 Dollar herangekommen.Das Papier kam im New Yorker Handel am Dienstag bis auf vier US-Cent an die Marke heran, rutschte dann zum Schluss allerdings wieder leicht auf 37,63 Dollar (28,3 Euro) ab.
Facebook-Aktie auf Talfahrt
Facebook überrascht mit Wachstum

Zuletzt hatten Fortschritte beim Verkauf von Werbung auf Smartphones und Tablets der Börse den Glauben an Facebook zurückgegeben. Vor gut einer Woche stand die Aktie noch bei 25 Dollar, nach den neuesten Quartalszahlen ging es steil nach oben.

2,5 Mio. Dollar für 15 Sekunden

Am Dienstag half wohl auch ein Medienbericht, demzufolge Facebook künftig kurze Video-Werbung in die Nachrichtenströme seiner Mitglieder bringen wolle. Von Werbekunden wolle das Online-Netzwerk bis zu 2,5 Mio. Dollar für einen 15-Sekunden-Clip pro Tag verlangen, schrieb die Finanznachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen.

Tiefpunkt bei 17,55 Dollar

Facebooks Börsengang im Mai 2012 war mit Spannung erwartet worden – und geriet zum Debakel. Facebook und die Banken hatten die Nachfrage nach dem Papier überschätzt, der Kurs geriet schnell unter Druck. Technische Pannen beim Börsenbetreiber Nasdaq und Zweifel am Geschäftsmodell angesichts der Schwäche bei Smartphone-Werbung taten ihr übriges. Die Aktie rutschte schnell unter den Ausgabepreis und markierte einen Tiefpunkt bei 17,55 Dollar. Anleger richteten böse Blicke auf Altaktionäre, an die beim Börsengang beachtliche 16 Milliarden Dollar geflossen waren.

41 Prozent der Werbeeinnahmen von mobilen Geräten

Facebook machte in den vergangenen Monaten allerdings seine Hausaufgaben. Während die mobilen Apps zum Börsengang noch überhaupt kein Geld abwarfen, kamen zuletzt 41 Prozent der Werbeeinnahmen von mobilen Geräten. Video-Werbung wird als nächster Schritt gesehen, der einen Umsatzsprung bescheren könnte. (APA)

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