EZB-Chef: Euro-Austritt Griechenlands ist vertraglich gar nicht möglich

Zentralbank blicke mit "Argusaugen" auf Lage in Griechenland.
Zentralbank blicke mit "Argusaugen" auf Lage in Griechenland. ©AP
EZB-Präsident Mario Draghi hält einen Ausstieg Griechenlands aus der Euro-Zone für nicht vorstellbar. Eine solche Möglichkeit sähen die EU-Verträge überhaupt nicht vor, sagte der neue Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag in Frankfurt.

“Das steht nicht im Vertrag. Wir sind an den Vertrag gebunden. Wir können uns nicht Situationen vorstellen, die im Vertrag nicht vorgesehen sind.”

Die EZB blicke aber mit Argusaugen auf die Lage in Griechenland. “Wir beobachten die Situation genau”, betonte Draghi. Er sei absolut zuversichtlich, dass viele Sorgen verstummten, wenn das Reformprogramm umgesetzt werde und das Bankensystem gestärkt werde. Es sei aber sehr schwierig, sich derzeit über die aktuelle Lage in Griechenland zu äußern. Der griechische Regierungschef Giorgos Papandreou steht nach der umstrittenen Ankündigung einer Volksabstimmung über das Rettungspaket vor dem Sturz. (APA)

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