EUROSCHOOLS 2008

Welches ist eigentlich das kleinste Land Europas? Wo genau liegt Uppsala? Und wie ist es zu erklären, dass Georgien 26 Volksgruppen in sich vereint?

Beim Projekt EUROSCHOOLS 2008 werden Schülerinnen und Schüler aus Österreich, der Schweiz und Liechtenstein zu Europa-Experten. Und nicht nur das: Ein Jahr lang werden sie zu Botschaftern der 53 UEFA Nationen und des Fair Play. Auf dem Fußballplatz und außerhalb des Spielfeldes. Internationale Verständigung, Toleranz und Fair Play stehen im Mittelpunkt des offiziellen Schulprojektes zur UEFA EURO 2008TM.
Das Projekt nutzt den Fußball als Lernanlass und leistet einen spürbaren und nachhaltigen Beitrag zur Verständigung der Kulturen und zum europäischen Jahr des interkulturellen Dialogs 2008. Der Anstoß zu dem internationalen Schulprojekt EURO SCHOOLS 2008 fiel bereits am 7. Juni in Interlaken im Rahmen der UEFA Pressekonferenz „One Year to go“ mit der Zulosung der 53 UEFA-Nationen zu den Bundesländern Österreichs, den Kantonen der Schweiz und Liechtenstein.
Mit dem Schuljahr 2007/2008 sind die Schulen mittendrin in ihrer Rolle als EUROBotschafter. Besucher eines Schulgeländes in Tirol werden nun vielleicht mit folgendem Schild begrüßt: „Erschrecken Sie nicht, wenn hier alle in Schwedisch grüßen. Wir sind offizielle EURO Botschafter von Schweden“. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich im Unterricht ein Jahr lang mit ihrer UEFA Nation. Und nicht nur das.
Neben der Vertretung ihrer neuen „Staatsangehörigkeit“ werden die EURO Schülerinnen und Schüler auch bei jeweils vier EUROSCHOOLS CUPS in Österreich und der Schweiz und beim EUROSCHOOL FINALE in Österreich von 7. – 28. Juni 2008 nach besonderen Fair Play Regeln spielen: Buben und Mädchen kicken gemeinsam in einem Team, vor dem Spiel werden gemeinsam Regeln ausgehandelt, und nach Spielende geben sich die Spielerinnen und Spieler gegenseitig Fairness-Punkte. EUROSCHOOLS 2008 bindet Schülerinnen und Schüler gleichermaßen in die Vorbereitung auf die UEFA EURO 2008TM ein und eröffnet ihnen eine Zeit voller spannender und bewegender Begegnungen. Koordiniert wird es von FairPlay/vidc in Österreich und der Swiss Academy for Development in der Schweiz.
Die Gesamtkoordination hat die Berliner Organisation streetfootballworld inne, die bereits im Rahmen der WM 2006 das bundesweite Schulprojekt „WM Schulen. Fair Play for Fair Life“, unter der Schirmherrschaft von Jürgen Klinsmann, erfolgreich durchgeführt hat.
Das Projekt EUROSCHOOLS 2008 wird mit Unterstützung der UEFA, des Bundeskanzleramts, der Initiative „2008 – Österreich am Ball“, dem bm:ukk, des ÖFB, dem Bund Schweiz und des Liechtensteiner Fußballverbandes umgesetzt. Bundeskanzler und Sportminister Dr. Gusenbauer freut sich mit den Schülerinnen und Schülern aus Österreich und der Schweiz auf das gemeinsame Projekt und betont, dass EUROSCHOOLS 2008 ein bedeutsamer Schritt für Fairplay und Integration im Rahmen der UEFA EURO 2008™ sein wird. Weitere Unterstützer bzw. Schirmleute des binationalen Projektes sind die Bildungsministerin für Unterricht, Kunst und Kultur, Dr. Claudia Schmied, die Moderatorin Mirjam Weichselbraun, der FIFA Schiedsrichter Urs Meier und die Präsidentin der Stiftung Pestalozzi in der Schweiz, NR Brigitta Gadient.

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