Europa League: Rapid Wien wärmte sich in der Liga für Asteras Tripolis auf

Rapid tritt am Donnerstag in der Europa League-Qualifikation gegem Asteras Tripolis antreten.
Rapid tritt am Donnerstag in der Europa League-Qualifikation gegem Asteras Tripolis antreten. ©APA
Am Samstag setzte Rapid Wien in der Bundesliga ein erstes Zeichen. Am Donnerstag geht es gegen Asteras Tripolis in der Europa League-Qualifikation.
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Rapid siegt mit 4:0

Die Hütteldorfer feierten gegen den SC Wiener Neustadt einen souveränen 4:0-Heimerfolg und zeigten sich bei Spielfeld-Temperaturen von 44 Grad nicht nur spielerisch verbessert, sondern auch weitgehend hitzeresistent – ein gutes Vorzeichen für das Gastspiel am Donnerstag auf dem Peloponnes, wo derzeit ähnliche Wetterbedingungen herrschen.Trainer Zoran Barisic war allerdings schon nach dem Wiener-Neustadt-Match der Diskussion über die hohen Temperaturen überdrüssig. “Jeder ist Profi genug, dass er weiß, wie er mit seinem Körper umzugehen hat”, meinte der Wiener. Bei derartiger Hitze Fußball zu spielen, hat laut Barisic diverse Vorteile. “Die Burschen bekommen einen schönen Körper und eine schöne Bräune.”

Heiße Temperaturen im Hanappi Stadion

Auch seine Kicker nahmen die Extrem-Bedingungen relativ locker. “Es war heiß, aber durch die Trinkpausen war es okay”, sagte Christopher Trimmel. Doppeltorschütze Terrence Boyd empfand den Auftritt im Hanappi-Stadion zwar als anstrengender als jenen mit dem US-Team auf Jamaika, “doch wir sind topfit und bereit”.

Bei Rapid stieg am Samstag die Leistungskurve und das Selbstvertrauen, was Barisic zufrieden zur Kenntnis nahm. “Wir haben den Ball gut zirkulieren lassen, hinten wenig zugelassen und uns viele Chancen herausgespielt. Leider war die Chancenverwertung ein Manko”, sagte der 43-Jährige.

Allzu große Euphorie wollte der Coach aber auch nicht verbreiten. “Es war gegen den LASK und den WAC nicht alles schlecht, genauso wie gegen Wiener Neustadt nicht alles gut war”, meinte Barisic und betonte: “Unser Weg ist nach wie vor hart.” Ohne Teamgeist könne dieser Weg nicht erfolgreich beschritten werden. “Bei uns ist jeder ersetzbar, wir brauchen aber auch jeden einzelnen. Wir können nur als Kollektiv funktionieren, nur dann, wenn jeder dem anderen nur das Beste gönnt”, erklärte Barisic.

Brutales Foul an Rapids Boyd

Zumindest am Samstag hielten sich die Rapidler an die Vorgaben ihres Trainers – sehr zum Leidwesen von Wiener-Neustadt-Betreuer Heimo Pfeifenberger. “Rapid war sehr stark, und mit zehn Spielern war es schwierig, die Räume zu schließen”, sagte der Salzburger in Anspielung auf die frühe Rote Karte für Dennis Mimm nach einem brutalen Einsteigen gegen Boyd. “Das hat uns sicher in die Karten gespielt”, gab Barisic zu.

Laut Pfeifenberger geschah die Attacke ohne Absicht. “Mimm hat sich auch gleich danach dafür entschuldigt.” Mehr Kopfzerbrechen als das Blackout seines Rechtsverteidigers bereitet dem Ex-Teamspieler ohnehin die aktuelle Situation seines Vereins.

(APA/Red)

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