EURO: Wiener Wasserwerke werden Halbzeitpausen spüren

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Die Mitarbeiter der Wiener Wasserwerke werden während der Fußball-EM stets wissen, wann bei den Matches Halbzeitpause ist - auch wenn sie nicht vor dem Fernseher sitzen.

Denn zwischen den beiden Spielhälften steigt der Wasserverbrauch in der Stadt deutlich an. Und auch wenn es wie ein Klischee klingt: Es sind laut Wasserwerke-Chef Hans Seiler tatsächlich die WC-Spülungen, die dafür verantwortlich sind.

“Wir sehen es deutlich, wenn Pause ist”, berichtete Seiler im Gespräch mit der APA. Es gebe dann einen “großen Zacken” im Wasserverbrauch. Sprich: Dieser schnellt nach oben. Die Änderung im Verbrauch kann unmittelbar betrachtet werden, da das System stets elektronisch überwacht wird.

Seiler schätzt, dass pro Matchpause rund fünf Mio. Liter Wasser durch die Wiener Toiletten rinnen. Das sei, so versicherte er, vom Verbrauch her kein Problem. Wassermangel werde es dadurch nicht geben.

Das Phänomen ist keineswegs neu. Laut dem Wiener Wasserchef war es früher sogar noch häufiger zu bemerken, nämlich nicht nur bei Fußballspielen. Zu jener Zeit, als es nur zwei Fernsehsender gegeben habe, sei es oft auch nach dem Ende anderer Sendungen – etwa Krimis – beobachtet worden, berichtete Seiler.

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