EURO 2021 LIVE: Ukraine gegen Österreich im Ticker

LIVE-Ticker zum Spiel Ukraine gegen Österreich ab 18.00 Uhr.
LIVE-Ticker zum Spiel Ukraine gegen Österreich ab 18.00 Uhr. ©APA
Heute Abend treffen die Ukraine und Österreich in der EM-Gruppe C der Euro 2021 aufeinander. Im VIENNA.at-Live-Ticker können Sie das Fußball-EM-Match zwischen der Ukraine und Österreich in Echtzeit verfolgen.

Österreichs Nationalteam greift am Montag in Bukarest nach dem ersten Achtelfinal-Einzug bei einer EM-Endrunde. Mit einem Sieg gegen die Ukraine hätten die Österreicher den Aufstieg als Gruppenzweiter sicher. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit würde auch ein Remis reichen - Teamchef Franco Foda will es aber nicht darauf anlegen. Nur die vier besten von sechs Gruppendritten kommen weiter.

LIVE: EM-Match Ukraine gegen Österreich

Wir berichten ab 18.00 Uhr live vom EM-Match Ukraine gegen Österreich in der Gruppe C.

Österreich peilt EM-Sieg gegen Ukraine an

"Wir wollen dieses Spiel für uns entscheiden. Das ist die Intention, weil nach wie vor nicht zu 100 Prozent sicher ist, dass ein Unentschieden für uns reicht", betonte Foda. Das sei auch der große Unterschied zu Gijon 1982. Damals wusste das ÖFB-Team, dass mit einer 0:1-Niederlage gegen Deutschland beide Mannschaften bei der WM weiter sind. "Wir wissen das nicht, weil nach uns noch viele Spiele stattfinden. Also ist unsere Situation eine ganz andere als damals 1982."

Das große Rechnen könnten sich die Österreicher mit ihrem zweiten EM-Sieg nach dem 3:1 zum Auftakt gegen Nordmazedonien ersparen. "Wir haben die erste kleine Geschichte geschrieben mit dem Sieg", sagte Foda. "Jetzt gilt es einfach für das Land, für Österreich, alles zu unternehmen, um dieses große, große Ziel zu erreichen, das noch niemandem gelungen ist. Da müssen wir alle anpacken, das wird unsere Aufgabe sein."

Mit welcher Formation er das tun will, ließ der Teamchef offen. Die Ukraine erwartet er anders als die beiden ersten EM-Gegner in einem 4-3-3. Theoretisch könne man auch am eigenen System (3-5-2 bzw. 5-3-2) etwas ändern. "Wir sind flexibel, wir sind variabel." Definitiv nicht zur Verfügung steht Valentino Lazaro wegen seiner Muskelverletzung im Oberschenkel. Kapitän Julian Baumgartlinger absolvierte am Sonntag zumindest den medienöffentlichen Teil des wegen der Regenfälle der vergangenen Tage in ein Ausweichstadion verlegten Abschlusstrainings.

Im Gegensatz zu Baumgartlinger wird der gegen die Niederlande (0:2) gesperrte Marko Arnautovic in der Startformation stehen. "Wir haben uns festgelegt, dass Marko von Anfang an spielen wird", sagte Foda nach der Landung in Bukarest. Für den 32-jährigen Stürmer wird es der erste Länderspiel-Einsatz von Beginn an in diesem Jahr. Der China-Legionär war gegen Nordmazedonien eine halbe Stunde vor Schluss eingewechselt worden, nachdem ihm zuvor in der EM-Vorbereitung eine Muskelverletzung im Oberschenkel zu schaffen gemacht hatte. "Er hat viele Qualitäten, die gerade auch im Spiel gegen die Ukraine von großer Wichtigkeit für uns sind", meinte Foda.

Offen ließ Foda, wie viel man in der Schlussphase riskieren würde, wenn es tatsächlich Unentschieden stünde. "Da muss man sehen, was ein Spiel hergibt, wie die Spielentwicklung ist." Man habe vor jeder Partie einen Plan, welche Veränderungen man bei bestimmten Ereignissen vornehmen wolle. "Man muss abwarten, in welche Richtung sich das Spiel tendenziell entwickelt. Jedes Spiel birgt ein gewisses Risiko." Von Beginn an wollen die Österreicher jedenfalls so auftreten, dass sie gewinnen wollen. "Ich glaube nicht, dass man von der ersten Minute an auf ein Remis spielen kann", meinte Foda.

Ukraine als harter EURO-Gegner

Als Schlüsselspieler der Ukrainer nannte der Deutsche neben den EM-Doppeltorschützen Andrij Jarmolenko und Roman Jaremtschuk auch Ruslan Malinowskyj (Atalanta Bergamo) und Oleksandr Sintschenko (Manchester City). "Sie sind in der Offensive extrem gut in Eins-gegen-Eins-Situationen. Sie sind gut im Umschaltspiel. Ich gehe davon aus, dass sie gegen uns in einem kompakten Block stehen werden wie über weite Strecken gegen Holland (2:3)."

Die Ukrainer müssen nicht auf Sieg spielen. In den bisherigen acht EM-Partien ihrer Geschichte sind sie noch nie ohne Gegentor geblieben. Wie Österreich haben die Osteuropäer bei kontinentalen Endrunden bisher keine Gruppenphase überstanden. Zumindest für eines der beiden Teams wird das Warten ein Ende haben. Sollte es einen Verlierer geben, muss dieser womöglich bis Mittwoch, dem Abschluss aller Gruppenspiele, zittern.

(APA/Red)

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