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EU-Wahl: Wahlvorschlag von FPÖ eingereicht

Strache und Vilimsky gaben heute ihren Wahlvorschlag für die Europawahl ab.
Strache und Vilimsky gaben heute ihren Wahlvorschlag für die Europawahl ab. ©APA/HELMUT FOHRINGER
Als erste der großen Parteien hat die FPÖ am Freitag ihren Wahlvorschlag für die EU-Wahl im Innenministerium eingereicht. Bei der Gelegenheit sprachen sie sich auch gleich über ihre Konkurrenten aus.

Die FPÖ hat am Freitag als erste der großen Parteien ihren Wahlvorschlag für die EU-Wahl im Innenministerium eingereicht. Dabei schlossen Parteichef Heinz-Christian Strache und Spitzenkandidat Harald Vilimsky nicht aus, eventuell auch stärkste Partei werden zu können. Eine “inhaltliche Kluft” orten beide zwischen ÖVP-Obmann Sebastian Kurz und dessen Spitzenkandidaten Othmar Karas.

EU-Wahl: FPÖ reichte Wahlvorschlag ein

Eine “Stärkung der österreichischen Interessen” und ein “Ende der unverantwortlichen Willkommenskultur” erhofft sich Strache als Ergebnis der Wahl. Drei rechte Fraktionen im EU-Parlament könnten zu einer verschmelzen, wie er vor Journalisten sagte. Vilimsky sprach von einer “Wähler-Gewinn-Aktion”, der er freilich nach oben kein Limit setzen wollte. Dass man fix Zweiter werde, ist für ihn lediglich eine “Mutmaßung”.

Einen Kunstgriff wandten Strache und Vilimsky im Umgang mit dem Mitbewerber bei der Wahl, aber auch derzeitigem Koalitionspartner an: “Wir grenzen uns von dem Spitzenkandidaten der ÖVP ab, der permanent die Regierung kritisiert”, so Strache. Bei den Freiheitlichen passe zwischen Parteichef und Listenersten hingegen “kein Blatt Papier”. Den Sozialdemokraten – auch europaweit – konstatierte Vilimsky eine “Sinnkrise der Ideologie”.

Zeit, um ihre Wahlvorschläge einzubringen, haben die Parteien noch bis zum 12. April. Spätestens um 17 Uhr an diesem Freitag müssen diese ausreichend unterstützt im Innenministerium eingereicht werden.

(APA/Red)

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