Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

EU: Fixkostenzuschuss fließt in anderen Ländern noch etwas langsamer

Das Finanzministerium steht in der Kritik, weil der von der Wirtschaft heftig eingeforderte Fixkostenzuschuss nur langsam fließt.
Das Finanzministerium steht in der Kritik, weil der von der Wirtschaft heftig eingeforderte Fixkostenzuschuss nur langsam fließt. ©APA/HANS PUNZ
Das Finanzministerium steht in der Kritik, dass der Fixkostenzuschuss zu langsam fließe. Es hat sich aber gezeigt, dass es in anderen Ländern noch langsamer geht.

Das Finanzministerium steht in der Kritik, weil der von der Wirtschaft heftig eingeforderte Fixkostenzuschuss nur langsam fließt. Nun hat das Ministerium einen Vergleich mit anderen EU-Ländern aufgestellt. Demnach fließt das Geld aus diesem Hilfstopf in anderen Ländern auch nicht schneller. Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) sagt, mit den ausbezahlten knapp 260 Mio. Euro "liegen wir im europäischen Vergleich besser als größere Länder in Europa".

Nach Zahlen des Finanzministeriums hat Österreich bis November 258 Mio. Euro an Fixkostenzuschuss ausbezahlt, das seien 0,06 Prozent der Wirtschaftsleistung. In Schweden seien es bisher 250 Mio. Euro, in den Niederlanden 443 Mio. Euro, jeweils 0,05 Prozent des BIP. Die 1,2 Mrd. Euro ausbezahlter Fixkostenzuschuss in Deutschland entsprächen lediglich 0,03 Prozent des BIP. Einzig in Dänemark liege der Auszahlungsgrad mit 0,24 Prozent des BIP (762 Mio. Euro) deutlich höher, dort hätten aber Anträge früher gestartet und seien keine weiteren Anträge mehr möglich.

FKZ I kann für drei Monate beantragt werden

Der bisherige Fixkostenzuschuss (FKZ I), mit dem von der Coronakrise betroffenen Unternehmen ein Teil ihrer Fixkosten ersetzt werden soll, kann für drei Monate in der Zeit zwischen 16. März und 15. September beantragt werden. Österreich darf dafür bis zu 9 Mrd. Euro (2,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts) auszahlen. Anträge können noch bis zum 31. August 2021 gestellt werden, darum erwartet das Ministerium noch zusätzliche Anträge. "Gerade in der Anfangsphase haben vor allem kleinere Unternehmen diese Möglichkeit für rasche Liquidität genutzt, mittlerweile werden die beantragenden Unternehmen und die ausbezahlten Beträge immer größer", so Blümel.

Außerdem ist eine Verlängerung des Fixkostenzuschusses, also der Zeitspanne, für die diese Hilfe beantragt werden kann, geplant. Die Genehmigung der EU dafür ist aber noch nicht beantragt, da das Finanzministerium noch mit der EU-Kommission über Details dieser und weiterer Beihilfen verhandelt. "Wir stehen in engem Kontakt mit der EU-Kommission, um den Fixkostenzuschuss II schnell und im Sinne unserer Betriebe umzusetzen. Wichtig ist, dass wir einen nahtlosen Übergang zwischen den beiden Antragszeiträumen gewährleisten", so Blümel dazu.

(APA/Red)

  • VIENNA.AT
  • Österreich
  • EU: Fixkostenzuschuss fließt in anderen Ländern noch etwas langsamer
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen