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Es zählt Paris, nicht Peking

Der Harder Julian Knowle setzt sich wegen der Olympischen Spiele nicht unter Druck.

Julian Knowle reiste mit seiner ersten Saison-Finalteilnahme in Pörtschach zum zweiten Tennis-Höhepunkt des Jahres nach Paris. Der Doppelspezialist scheint in der Weltrangliste als Elfter allerdings zum ersten Mal seit Oktober vergangenen Jahres nicht mehr unter den Top Ten auf. Dass er eine solche Platzierung nach den French Open benötigt, um beim Olympia-Turnier in Peking antreten zu können, bereitet dem Harder aber wenig Kopfzerbrechen.

Nicht unter Druck

“Es wäre zwar immer ein Traum von mir gewesen, bei Olympia dabei zu sein, ich setze mich aber sicher nicht unter Druck”, meinte der 34-Jährige. Das IOC verlangt von den Doppelspielern ein Ranking in den ersten Zehn, andernfalls müsste vom ÖOC um einen Startplatz angesucht werden. Obwohl vom IOC grünes Licht zu erwarten wäre, ließ das ÖOC das Ansuchen des US-Open-Champion bereits abblitzen.

Stolz auf Erreichtes

Knowle, neben Thomas Muster Österreichs einziger Grand-Slam-Sieger, konzentriert sich jetzt nur auf Paris und will sich nicht weiter Gedanken über Olympia machen: “Ich bin stolz darauf, was ich bisher erreicht habe. Olympia ist zum Glück nicht das Wichtigste für einen Tennisspieler.” Trotz durchwachsener Saisonleistungen ist er optimistisch für Paris: “Wenn es gut läuft, können wir weit kommen.” Knowle, der mit seinem schwedischen Stammpartner Simon Aspelin in Roland Garros ein Achtelfinale zu verteidigen hat, würde bei Olympia an der Seite von Jürgen Melzer antreten. Der wiederum wird vom ÖOC nur dann nominiert, wenn er sich über das Single-Ranking qualifiziert. Eine dementsprechende Position um 70 ist für den Niederösterreicher allerdings in weite Ferne gerückt. Das österreichische Davis-Cup-Doppel hätte in Peking durchaus Medaillenchancen.

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