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„Es ist wichtig, sich einzumischen“

24 Beteiligungsprojekte aus Vorarlberg, Deutschland, Liechtenstein, Südtirol und der Schweiz wurden präsentiert.
24 Beteiligungsprojekte aus Vorarlberg, Deutschland, Liechtenstein, Südtirol und der Schweiz wurden präsentiert. ©Laurence Feider
An der FH Vorarlberg fand die dritte Lange Nacht der Partizipation statt.
Lange Nacht der Partizipation

 

Dornbirn. „Beteiligung ist nicht nur ein Schlagwort, sondern eine Haltung“ mit diesen Worten begrüßte die Dornbirner Bürgermeisterin Andrea Kaufmann die Teilnehmer zur Langen Nacht der Partizipation an der FH Vorarlberg. Bei diesem Format, das zum dritten Mal in Dornbirn stattfand, werden verschiedene Beteiligungsprojekte vor den Vorhang geholt und es wird die Möglichkeit zum Austausch in Kleingruppen geboten.

Warum Partizipation?

Den Auftakt des Abends machte ein Impulsreferat von Politologin Kathrin Stainer-Hämmerle. „Partizipation ist der Wesenskern unserer Demokratie“, meinte sie zu Beginn. Grundlagen der Partizipation seien politische Bildung, soziale Sicherheit sowie Zeit und Muße. Es sei falsch, zu meinen, dass sich junge Menschen nicht für Politik interessierten – im Gegenteil, es sei oft hohes Fachwissen vorhanden, was ihnen jedoch fehle sei die politische Handlungskompetenz. „Es ist wichtig, sich einzumischen. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, sich zu beteiligen. Mittels Partizipation kann sich die aktuelle Protestkultur zu einem konstruktiven Miteinander entwickeln“, so Stainer-Hämmerle. Die Lange Nacht der Partizipation biete eine ideale Plattform, um sich über verschiedene Möglichkeiten zum Gestalten und Mitentscheiden zu informieren und zu vernetzen.

Internationale Beteiligung

Anschließend ging es in den Austausch: In drei Sessions zu je 45 Minuten wurden die insgesamt 24 Beteiligungsprojekte in Kleingruppen vorgestellt. Interessant war die Vielfalt an Projekten, die bei der diesjährigen Langen Nacht der Partizipation dabei waren. Dabei ging es um Zusammenleben, Kinder- und Jugendbeteiligung, Bürgerbeteiligung, Bildung, Wirtschaft, Umwelt, Demokratie und Jugend-Politik. „Es war eine internationale Veranstaltung mit Teilnehmern aus Vorarlberg, Deutschland, Liechtenstein, Südtirol und der Schweiz. Die FH Vorarlberg bot das ideale Ambiente zum Zusammenkommen“, so Elmar Luger, Jugendkoordinator der Stadt Dornbirn. Großes Interesse gab es am Leuchtturmprojekt TC Freisenbruch: Beim unterklassigen Fußballverein aus Essen können die aktuell 600 Mitglieder aktiv alles mitbestimmen – vom Eintrittspreis bis zur Mannschaftsaufstellung.

Nach den Vorstellungsrunden nutzten die Teilnehmer die Möglichkeit, persönliche Kontakte zu knüpfen und sich gegenseitig zu inspirieren. Betreut wurden sie dabei von Schülerinnen der PTS Dornbirn – kulinarisch verpflegt von der FHV Gastro und den Dornbirner Jugendwerkstätten. Die Lange Nacht der Partizipation war eine Kooperation von FH Vorarlberg, Zukunftsbüro, Polytechnische Schule, jugendornbirn und Stadt Dornbirn.

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