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Erste Hybridbusse im Land in Feldkirch im Einsatz

NIGGBUS-Geschäftsführer Alfred Herburger, Bürgermeister Wolfgang Matt, die Stadtbus-Lenker Nurgül Cakmak, Christian Moosbrugger und Alici Selcuk, Nina Kräutler.
NIGGBUS-Geschäftsführer Alfred Herburger, Bürgermeister Wolfgang Matt, die Stadtbus-Lenker Nurgül Cakmak, Christian Moosbrugger und Alici Selcuk, Nina Kräutler. ©Stadt Feldkirch
In der Stadt Feldkirch verkehren ab sofort die ersten Hybrid-Busse des Landes. Derzeit sind zwei Busse im Einsatz, zwei weitere werden im November 2019 folgen.

Sie sind mit einem Elektromotor ausgestattet, der den Euro-6-Diesel-Motor ergänzt. Dadurch verkehren diese Busse noch umweltfreundlicher und ökonomischer, da sie bis zu 8,5 Prozent weniger an Kraftstoff verbrauchen.
Bei Hybrid-Antrieb entsteht beim Bremsen und Bergabfahren Energie, die von einem Generator in Strom umgewandelt wird. Diese wird kurzzeitig in Kondensatoren gespeichert und bei Bedarf beim Anfahren oder Beschleunigen eingespeist. Derzeit sind Hybridantriebe als Sonderausstattung speziell für Stadtbusse der Marke Citaro erhältlich. Auch die Kosten halten sich in Grenzen, wie Bürgermeister Wolfgang Matt betont: „Die Anschaffungskosten eines Hybrid-Busses belaufen sich auf 320.000 Euro und liegen nur geringfügig über den Kosten eines Euro-6 betriebenen Busses. Dafür wird Kraftstoff eingespart.“

Betreiber der Busse ist das Unternehmen NIGGBUS, das bereits mehrfach für Umweltschutz ausgezeichnet wurde. Geschäftsführer Alfred Herburger legt besonderen Wert auf moderne Technologien für den Personennahverkehr: „Unser Ziel ist es, den öffentlichen Personennahverkehr in Feldkirch noch umweltfreundlicher als bisher zu gestalten.“ Und das ist auch ganz im Sinne der Stadt Feldkirch, die sich als e5-Gemeinde stets um nachhaltige Lösungen bemüht.

Quelle: Stadt Feldkirch/Podgornik

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